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17.06.2020 11:49 Alter: 103 days

COLLECTIVE PRACTICES Website & erste Programmpunkte


Pressemitteilung | 17.06.2020


COLLECTIVE PRACTICES

Website & erste Programmpunkte


www.collectivepractices.net

Die Reihe COLLECTIVE PRACTICES ist vom physischen in den digitalen Raum umgezogen

Ursprünglich plante die Reihe COLLECTIVE PRACTICES im Kunsthaus ACUD einen gastlichen Ort zu einzurichten, um dort gemeinsam, mit verschiedenen Akteur*innen, zu kollektiver Praxis zu experimentieren, sich auszutauschen, und über die Zeit auch eine Community interessierter Personen aufzubauen. Da dies in der Form derzeit nicht möglich ist, hat das Projektteam nun mit der COLLECTIVE PRACTICES Website nun einen digitalen Ort geschaffen, an dem alle Interessierten am Entstehungsprozess des Programms teilhaben können. Die Website dokumentiert die einzelnen Schritte des Prozesses, und bietet Zugang zu Ressourcen, Interviews und Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Themen kollektiver Praxis. 

Wir freuen uns, bei dieser Gelegenheit auf drei größere und auf mehrere Monate angelegte Projekte im Rahmen von COLLECTIVE PRACTICES hinzuweisen, die alle im Juni gestartet sind. 

Click here for more information in English

Bei der monatlichen Reihe der Künstlerin Lyra Pramuk geht es um gemeinsames und aufmerksames Hören von Musik und Gespräche in der Gruppe zu den Eindrücken des Hörens. Wie hören wir? Welche Worte benutzen wir um unsere Erfahrung von Musik und Sound zu beschreiben? Wie können wir die persönlichen Bezüge der Teilnehmenden zu einem Musikstück würdigen und dabei zu einem kollektiven Verständnis von Musik kommen? Was können wir durch die jeweiligen verschiedenen Zugänge zu Musik voneinander lernen? In einer kleinen Gruppe von Menschen, die Musik als Teil ihrer Praxis betrachten, praktizieren wir gemeinsam “Deep Listening” und knüpfen Verbindungen untereinander, über unterschiedliche Zugänge zur Musik hinweg, in der gemeinsamen Erfahrung des Hörens und Austauschs.Bei der monatlichen Reihe der Künstlerin Lyra Pramuk geht es um gemeinsames und aufmerksames Hören von Musik und Gespräche in der Gruppe zu den Eindrücken des Hörens. Wie hören wir? Welche Worte benutzen wir um unsere Erfahrung von Musik und Sound zu beschreiben? Wie können wir die persönlichen Bezüge der Teilnehmenden zu einem Musikstück würdigen und dabei zu einem kollektiven Verständnis von Musik kommen? Was können wir durch die jeweiligen verschiedenen Zugänge zu Musik voneinander lernen? In einer kleinen Gruppe von Menschen, die Musik als Teil ihrer Praxis betrachten, praktizieren wir gemeinsam “Deep Listening” und knüpfen Verbindungen untereinander, über unterschiedliche Zugänge zur Musik hinweg, in der gemeinsamen Erfahrung des Hörens und Austauschs.

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Zusammen Zuhören  
Lyra Pramuk
Juni - Januar 2021

Zusammen Zuhören #1 fand am 11. Juni 2020 statt. Jeder Track der Playlistbedeutet etwas Besonderes für eine der teilnehmenden Personen. Zusammen Zuhören #2 wird am Donnerstag, den 16. Juli stattfinden. 

Was bedeutet es, Schwarz, Afrodiasporisch und Afrikanisch zu sein - im aktuellen Moment? In der Gesprächs- und Veranstaltungsreihe des in Accra lebenden nigerianischen Kulturproduzenten Okhiogbe Omonblanks Omonhinmin geht es um die Schaffung von Narrativen als kollektive Praxis: Narrative, die durch diverse Stimmen getragen - und die vor allem von Schwarzen und afrikanischen Protagonist*innen selbst erzählt werden. Die Reihe ist Teil eines größeren Projekts zur Dokumentation und Archivierung von Oral Histories und erzählten gelebten Erfahrungen auf dem afrikanischen Kontinent und in der Diaspora. Ziel ist es, die eigenen Erfahrungen, Identifikationen und Visionen aus eigener Perspektive zu erzählen, diese Geschichten zu mehren und so den vielfach nach wie vor von kolonialen Strukturen und weißen Standpunkten geprägten Narrativen entgegenzusetzen. 

Ursprünglich als langes Wochenende im ACUD geplant, finden die Gespräche, Diskussionen, Konzerte und Künster*innengespräche nun im digitalen Raum statt. Das Projekt bezieht sowohl Protagonist*innen und Künstler*innen aus Berlin sowie aus Accra und Lagos ein und verknüpft diese Orte miteinander. 

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Interview mit Omonblanks, geführt von Andrea Goetzke (in English)

Archiving the Mo(ve)ment – Online Edition
Okhiogbe Omonblanks Omonhinmin
Juni – September 2020


Programm
Die Gesprächsreihe beginnt im Juni. 

Artist Studio Visit - Visual Narratives: 30. Juni 
Studiobesuch bei dem in Accra lebenden visuellen Künstler und Fotografen Eric Gyamfi 

Diskussion – “How do Artists and Cultural Workers live through and after the Pandemic?”: 31. Juli, mit Künstler*innen aus Berlin, Accra und Lagos 

Konzert – Sonic Narratives: 31. August 

Diskussion – Narratives as Collective Practice – The Importance of Documenting and Archiving?: September, mit Kurator*innen, Filmemacher*innen, Autor*innen und anderen Künstler*innen

Ausstellung: September, Conversation Capsule & Time Capsule

Die einzigen Momente, in denen die globalen Treibhausgasemissionen in den letzten 200 Jahren zurückgegangen sind, waren die größerer Krisen: Kriege, Wirtschaftskrisen oder Pandemien. Das insgesamt konstante Wachstum der Emissionen bedeutet daher inzwischen, dass wir noch maximal 10 Jahre Zeit haben, um deren Anstieg dauerhaft umzukehren, und maximal Zeit bis Mitte des Jahrhunderts, um CO2-neutral zu werden, wenn wir die verheerendsten Auswirkungen des rasanten Klimawandels vermeiden wollen. Wie können — und müssen — wir zusammenarbeiten, um eine Welt zu schaffen, in der auch unsere Enkelkinder noch leben und gedeihen können? 

Die Workshop-Reihe STORIES FROM THE FUTURE wird sich durch die gesamte Laufzeit von COLLECTIVE PRACTICES ziehen und Verbindungen zu jeder der vier thematischen Schwerpunkte und Explorationen (#NARRATIVES, #KNOWLEDGES, #CARE und #RESISTANCE) herstellen. In den Workshops wird es darum gehen, uns die Zukunft, die wir erleben wollen, konkret vorzustellen — und sie damit auch zu beginnen und aufzubauen: 
Die Teilnehmer*innen werden über mehreren Veranstaltungen wissenschaftliches Wissen, kreative Energie, persönliche Verbindungen und den Willen zum Handeln zusammenbringen, um Welten und Szenarien zu erdenken und zu spekulieren, wie unser Leben in 10 Jahren aussehen soll. 
Aus den Zukunftsvisionen der Workshopteilnehmer*innen sollen spekulative Artefakte aus dem Jahr 2030 entstehen, in deren Kreation einfließt, was in dem kollektiven Zusammentragen an Wissen, Fragen und Ideen gelernt wurde. Kurzgeschichten oder Gedichte, Skulpturen oder Bilder-Essays, technologische Prototypen, wissenschaftliche Artikel oder auch Podcasts aus der Zukunft.

STORIES FROM THE FUTURE: Crisis as catalyst for carbon-neutrality
Workshop-Reihe
mit Lisa Pettibone & Dylan Harris
Juni 2020 - Januar 2021

Mehr Infos zur Workshopreihe

"CP MEETS" mit Lisa Pettibone

Video vom Workshop-Auftakt im Facebook-Live-Stream am 7.6.2020

About

Mit COLLECTIVE PRACTICES möchten wir, ein Team von Kulturarbeiter*innen, uns gemeinsam mit verschiedenen Akteur*innen mit kollektiver Praxis im künstlerischen Schaffen, kulturellen Organisieren und gesellschaftlichen Zusammenleben auseinandersetzen. Über vier thematische Explorationen (#NARRATIVES / #KNOWLEDGES / #CARE / #RESISTANCE) freuen wir uns darauf, mit allen Teilnehmenden Kollektivität zu erforschen, zu verhandeln, zu erfahren und zu praktizieren.

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Das Programm wird von Andrea Goetzke, Inga Seidler und Daniela Silvestrin kuratiert und ist durch eine Förderung des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht /
This program is curated by Andrea Goetzke, Inga Seidler and Daniela Silvestrin and is made possible by support from Hauptstadtkulturfonds.

Ermöglicht durch / made possible by:



 

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