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15.09.2019 13:06 Alter: 31 days

Intercultural and Postcolonial Perspectices on Feminist Philosophy


Call for Publications

Theme: Intercultural and Postcolonial Perspectices on Feminist Philosophy
Publication: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren
Date: Issue No. 43 (2020)
Deadline: 30.11.2019



From Nausikaa Schirilla <schirilla@t-online.de>

(Deutsche Version unten)


Intercultural and postcolonial perspectives on philosophy dealing
with gender, women and feminist issues raise particular questions
e.g. hegemonial and racialized conceptions of gender, discourses of
women's liberation that were used to legitimize colonialism or
western supremacy or that contribute to the reproduction of global
power relations within feminist thinking. Important challenges
present the questioning the universal character of conceptions like
gender (or gender equality), the intercultural variety of notions of
gender, gender justice etc. and links between gender relations,
colonial power and heteronormativity.

Furthermore new philosophical ideas are to be found in global or
indigenious feminist thinking like philosophy on communities,
healing, silence. These ideas demand questioning dominant ideas of
gender equality. In many cases these lines of thought are also
related to social and political movements for survival, landrights,
environmment, etc.

Numer 43 of the journal polylog. Journal for Intercultural Philosophy
is dedicated to these debates.

We are asking for contributions on:

- (Neo)cololonialism and discourses on women's liberation
- Structural links between colonial power and gender relations or
 heteronormativity
- Critical perspectives and intercultural variety of gender, gender
 equality or gender justice
- Feminist / women related philosophies of all civilizations and
 communities
- Philosophy on marginalized topics as vulnerability, healing etc.

We are asking for contributions in German, Englisch, Spanisch oder
French until November 30th 2019. Please send to:
43@polylog.net

All contributions undergo anonymous reviewing. The issue will appear
in sommer 2020 in German, so all contributions will be translated.

For guidelines for contributions see:
http://www.polylog.net/info/

Please direct any questions to Nausikaa Schirilla:
schirilla@t-online.de

Journal website:
http://www.polylog.net





Feministisches Philosophieren interkulturell und postkolonial

Aus interkultureller und postkolonialer Perspektive ergeben sich
viele Fragen an feministische und gender-philosophische Debatten,
z.B. nach normierenden und rassifizierten Gender-Konstruktionen, nach
Frauenbefreiungsdiskurse, die zur Legitimation des Kolonialismus bei
trugen und nach der Reproduktion globaler Machtverhältnisse innerhalb
feministischen Denkens. Besondere Herausforderungen stellen die
Infragestellung der globalen Geltung von Konzepten wie gender dar,
die interkulturelle Vielfalt von Vorstellungen von
Geschlechtergerechtigkeit und Versuche, die Verbindung von
Geschlechterverhältnissen, kolonialer Gewalt und Heteronormativität
zu denken.

Reflexionen auf exkludierende Konzeptionen des Wissens eröffnen auch
neue Blicke auf philosophische gender / frauenrelevante oder indigene
Denktraditionen jenseits dessen, was in "westlicher" Perspektive als
emanzipatorisch oder befreiend gilt. Diese Denkansätze gehen oft auch
einher mit realen Kämpfen um Autonomie und Überlebensstrategien, und
hier werden auch neue Gegenstandsbereiche interkulturellen
Philosophierens eröffnet.

Die geplante Nummer von polylog. Zeitschrift für interkulturelles
Philosophieren soll die erwähnten Debatten weiterführen.

Wir freuen uns über Beiträge zu folgenden Themen:

- (Neo)Kolonialismus und Frauenbefreiungsdiskurse
- Strukturelle Verquickung von Geschlechterverhältnissen und kolonialer Gewalt
- Vielfältige / interkulturelle / kritische Konzepte von gender oder Geschlechtergerechtigkeit
- Feministische / frauenorientierte Theorien im Kontext globaler Zivilisationen und Kulturen
- Philosophieren aus marginalisierter Perspektive wie beispielsweise zu Heilung, Leiden, etc.

Wir bitten um die Zusendung von Beiträgen mit max. 40.000 Zeichen in
deutsch, englisch, spanisch oder französisch bis zum 30.11.2019 an:
43@polylog.net

Die Beiträge werden in einem anonymen Reviewverfahren begutachtet.
Die Nummer soll im Sommer 2020 erscheinen. Beiträge aus nicht
europäischen Denktraditionen sind besonders willkommen.

Gestaltungshinweise für Beiträge finden Sie auf:
http://www.polylog.net/info/

Fragen können Sie richten an Nausikaa Schirilla:
schirilla@t-online.de

Website der Zeitschrift:
http://www.polylog.net