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Ausstellungen

 

Albert Anker: Dezember, 1888, Öl auf Leinwand, 85,5 x 63,5cm, Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, Winter

Bern, Kunstmuseum Bern, bis 5. September 2010

Albert Anker – Schöne Welt. Zum 100. Todestag und Chantal Michel – Honig, Milch und erste Veilchen. Eine Auseinandersetzung mit Albert Anker

Nah bei den Menschen

Das Kunstmuseum Bern zeigt zum 100. Todestag von Albert Anker eine grosse Retrospektive über das vielfältige Werk dieses zentralen Schweizer Künstlers. Die Ausstellung greift einige typische Anker-Themen auf und verdeutlich, dass Anker ein brillanter Maler war. Ergänzt wird die Präsentation mit Videoarbeiten der Berner Performance- und Medienkünstlerin Chantal Michel.

Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Anker-Schau, die das Kunstmuseum Bern 2007–2008 für vier japanische Museen veranstaltet hat und die dort einen grossen Erfolg verzeichnete. Zu sehen sind Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Fayencen. Die Ausstellung ist zweifellos ein Höhepunkt im Jahr der Feierlichkeiten rund um den 100. Todestag von Anker.

Photographische Präzision

Anker stellte die Welt mit photographischer Präzision dar. Als Maler war er Zeuge der sozialen Veränderungen seiner Zeit. Ins, ein Ort im Seeland, der im 19. Jahrhundert grosse Entwicklungen durchmachte, war Ankers Heimatdorf. Zeitlebens hat er aktiv am Dorfleben teilgenommen, auch wenn er lange im Winterhalbjahr jeweils in Paris lebte und arbeitete. Häufig dokumentierte er Momente des unbeschwerten Zusammenlebens unterschiedlicher Generationen in der Dorfgemeinschaft. Viele seiner Gemälde zeigen Kinder in der Schule, auf Schulausflügen, beim Lernen oder Spielen. Als Sekretär der Schulkommission in Ins war er mit dem Bildungswesen vertraut. So widerspiegeln seine Gemälde die Entwicklung des Schulwesens der Schweiz und vermitteln ein damals neues Verständnis von Kindererziehung, Bildung und spielerischem Lernen. (off. press)

 

 

 

 

Santiago Rusiñol - El Parque del Moulin de la Galette / Patio de Montmartre - París, 1891 - Óleo sobre lienzo - 60 x 49 cm - Museu Cau Ferrat, Sitges - © Santiago Rusiñol, VEGAP, Barcelona, 2009

Barcelona, Museu Picasso, from 28 May to 5 September 2010

Picasso versus Rusiñol

Picasso expert Pierre Daix has written that the Catalan artist Santiago Rusiñol exercised a crucial influence on the young Picasso. This exhibition aims to explore this claim in depth and establish the elements of influence and confluence between the two artists by way of a comparative reading, both biographical and iconographic.

Organized jointly by the Museu Picasso and Cau Ferrat in Sitges, Rusiñol-Picasso will put on show for the first time the strong links between the two artists on the basis of the thesis developed by its curator, Eduard Vallès, in his recent book Picasso i Rusiñol. La cruïlla de la modernitat (Consorci del Patrimoni de Sitges, Barcelona 2008).

The paths of the two artists crossed at a time when their respective careers were in transition: Picasso was emerging from the academic tutelage of his father and the art schools he had attended and Rusiñol, though a highly acclaimed artist, was no longer the paradigm of modernity he had once been.

When Picasso first arrived in Barcelona Rusiñol was one of the city’s most renowned artists. It is worth noting that a number of the themes the young Picasso tackled had their origin in pioneering works by Rusiñol. Picasso even painted his own versions of some of Rusiñol’s pictures, an indication the works that made of how closely he followed the older man’s work. (off. press)

 

 

 

Franz Marc, Rotes und blaues Pferd, 1912, Tempera, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München

München, Lenbachhaus, bis 26. September 2010

Der Blaue Reiter - Ein Tanz in Farben

Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik aus dem Lenbachhaus

Mit dieser Ausstellung präsentiert das Lenbachhaus erstmals seine herausragende Sammlung an graphischen Blättern der Künstler des >Blauen Reiter< – Aquarelle, Zeichnungen und auch Druckgraphiken – in einer zusammenfassenden Schau.

Dabei werden die graphischen Bestände von Albert Bloch, Heinrich Campendonk, Robert Delaunay, Alexej Jawlensky, Eugen von Kahler, Paul Klee, Else Lasker-Schüler, August Macke, Franz Marc, Alexander Sacharoff, Eugen Schiemann und Marianne von Werefkin komplett und zum Teil zum ersten Mal überhaupt der Öffentlichkeit gezeigt.

Ergänzt werden diese ca. 130 Blätter durch eine Auswahl von je 50 der besten Aquarelle und Zeichnungen von Wassily Kandinsky und Gabriele Münter, sowie ca. 20 Originalgraphiken von Alfred Kubin. Es werden also ca. 250 Blätter insgesamt im Kunstbau gezeigt. (off. press)

 

 

 

Köln, Museum Ludwig, bis 3. Oktober 2010

Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv

Die Rasterpunkte des Pop Art Meisters Roy Lichtenstein (1923-1997) sind weltberühmt. Nach Motiven aus der Comic- und Konsumwelt fertigte Lichtenstein Gemälde, die er aus Punkten und Farbflächen zusammensetzte. In der Ausstellung im Museum Ludwig sind nun noch ganz andere Seiten seines Oeuvres zu entdecken. In rund 100 Exponaten, überwiegend großformatigen Gemäl-de, sowie einigen Skulpturen und Zeichnungen wird seine Auseinandersetzung mit kunsthistori-schen Stilrichtungen von Expressionismus und Futurismus bis Bauhaus und Artdeco nachvollzieh-bar. Außerdem hat sich Lichtenstein Werke von Künstlerheroen wie Picasso, Matisse, Mondrian oder Dali angeeignet und sie oft ironisch, hintergründig in seiner eigenen Bildsprache interpretiert.

Viele seiner Frühwerke basieren auf historischen amerikanischen Gemälden, z.B. von Benjamin West. Außerdem malte er nach Vorbildern von Picasso, Braque und Klee, die er nach eigener Aus-sage in einem „expressionistischen Kubismus“ verarbeitet.

Mit Picasso setzt er sich auch später weiter auseinander, als er bereits mit Rasterpunkten arbeitet. Unter seiner Hand wird Picasso zum Pseudo-Comic und erhält einen völlig eigenen Charakter. “Ein Werk zu malen, das eindeutig einem Picasso ähnelt, war ein Befreiungsschlag“. (off. press)

Bildtext: Tall Mountains, 1996, Öl und Magna auf Leinwand/Oil and Magna on canvas, 279 x 125 x 6 cm, Museum Ludwig, Köln/Cologne, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010

 

 

 

 

Georges Dudognon: Greta Garbo in the Club St. Germain ca. 1950s, San Francisco Museum of Modern Art, Members of Foto Forum, 2005.200 © Estate of Georges Dudognon

London, Tate Modern, bis 3 October 2010

Exposed - Voyeurism, Surveillance and the Camera

"...promises to be a magnificent, intriguing, sometimes shocking, sometimes risque show". The Evening Standard

Exposed offers a fascinating look at pictures made on the sly, without the explicit permission of the people depicted. With photographs from the late nineteenth century to present day, the pictures present a shocking, illuminating and witty perspective on iconic and taboo subjects.

Beginning with the idea of the 'unseen photographer', Exposed presents 250 works by celebrated artists and photographers including Brassaï's erotic Secret Paris of the 1930s images; Weegee's iconic photograph of Marilyn Monroe; and Nick Ut's reportage image of children escaping napalm attacks in the Vietnam War. Sex and celebrity is an important part of the exhibition, presenting photographs of Liz Taylor and Richard Burton, Paris Hilton on her way to prison and the assassination of JFK. Other renowned photographers represented in the show include Guy Bourdin, Henri Cartier-Bresson, Philip Lorca DiCorcia, Walker Evans, Robert Frank, Nan Goldin, Lee Miller, Helmut Newton and Man Ray.

The UK is now the most surveyed country in the world. We have an obsession with voyeurism, privacy laws, freedom of media, and surveillance – images captured and relayed on camera phones, YouTube or reality TV. (off. press)

 

 

 

Gefäss mit Wirtsfigur: Becan, Campeche, 450-550 n. Chr., Ton, Farbpigmente, Grünstein, Gefäß: 16,5 x 18 cm, Figur: 22 x 16,2 cm. © Consejo Nacional para la Cultura y las Artes - Instituto Nacional de Antropología e Historia, México | Foto: Martirene Alcántara, assistant Olivier Dekeyser

Berlin, Martin Gropius-Bau, bis 10. Oktober

Teotihuacan – Mexikos geheimnisvolle Pyramidenstadt

Teotihuacan war in der Klassischen Epoche, (100 v. Chr. bis 650 n. Chr.) die erste, die größte und die einflussreichste Metropole auf dem amerikanischen Kontinent. Als die Azteken rund tausend Jahre später, im 14. Jahrhundert, die verlassene Ruinenstadt entdeckten, gaben sie ihr den Namen Teotihuacan – „der Ort, an dem die Menschen zu Göttern werden“ – und siedelten hier ihren eigenen Schöpfungsmythos an.

Mehr als 450 herausragende Objekte, die erstmals in Europa einen umfassenden Einblick in Kunst, Alltag und Religion dieser rätselhaften Kultur geben, werden im Martin-Gropius-Bau zu sehen sein. Unter anderem monumentale Architekturelemente, filigrane Gefäße und Figuren, kostbare Steinarbeiten, Masken, Götterstatuen und Tierdarstellungen sowie Beispiele symbolreicher Wandmalereien, die ihre leuchtenden Farben seit ihrer Entstehung vor ca. 2000 Jahren bewahrt haben. Die 15 großformatigen Fragmente von Wandgemälden haben ein erstes (und wohl letztes) Mal die Erlaubnis erhalten, ins Ausland zu reisen. Zahlreiche Ausstellungsstücke kamen erst bei jüngsten Ausgrabungen ans Licht. (off. press)

Dazu veranstaltet das Ibero-Amerikanisches Institut in Zusammenarbeit mit den Berliner Festspielen/Martin-Gropius-Bau eine Vortragsreihe

 

 

 

Bruce Nauman, Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care, 1984, Celotex, Stahlrost, gelbes Licht. 973,8 x 1206 x 1446 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, 2008 Schenkung der Friedrich Christian Flick Collection, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010, Foto: Roman März, Berlin 2010

Berlin, Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, bis 10. Oktober 2010

Bruce Nauman. Dream Passage

Mit der Ausstellung "Dream Passage" (Traumpassage) stellt die Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin den international einflussreichen amerikanischen Künstler Bruce Nauman erstmals mit einer großen Werkschau in Berlin vor. Der Anlass zu dieser Ausstellung ist die Realisierung der spektakulären Architektur-Skulptur "Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care" von 1984, die der Nationalgalerie unlängst durch den Sammler Friedrich Christian Flick geschenkt wurde.

In enger Abstimmung mit dem Künstler wurde dieses Werk nun in Halle 5 der Rieckhallen installiert, wo es künftig permanent zugänglich sein wird. Zusammen mit der Außenarbeit "Double Cage Piece" (1974), die seit 2005 auf dem Gelände des Hamburger Bahnhofs steht und die ebenfalls Teil der umfangreichen Schenkung von Friedrich Christian Flick ist, sind damit zwei Hauptwerke des Künstlers dauerhaft in Berlin zu erleben.

Bruce Nauman arbeitet seit Mitte der 1960er Jahre mit unterschiedlichen Medien; sein umfangreiches Œuvre umfasst Skulpturen, Filme und Videos, Fotografien, Neonarbeiten, Grafiken, Installationen und Spracharbeiten. (off. press)

 

 

 

Ruine und Rekonstruktion der Frauenkirche in Dresden, Montage, © SLUB DRESDEN / DEUTSCHE FOTOTHEK, ROLAND HANDRICK; PHX DE, CC-BY-SA-2.5; MONTAGE: ARCHITEKTURMUSEUM DER TUM

München, Pinakothek der Moderne, 15.07. -31.10.2010

GESCHICHTE DER REKONSTRUKTION — KONSTRUKTION DER GESCHICHTE

Über das Thema Rekonstruktion wird seit Jahren eine heftige Debatte geführt.

Rekonstruiert wird jedoch seit der Antike, da zu allen Zeiten Bauten zerstört und bei Bedarf wieder errichtet wurden. Die Gründe für einen Wiederaufbau sind dabei sehr verschieden und das Verständnis sowie die Definition von »Wiederherstellung« wechselten. Ein Blick in die Geschichte und eine differenzierte Betrachtung der Begriffe könnten helfen, die Probleme und Argumente in einen größeren historischen Zusammenhang einzuordnen und so die gegenwärtige Diskussion etwas zu »ent-emotionalisieren«.

Zur Ausbildung und Prägung eines »kulturellen Gedächtnisses« (Jan Assmann) spielen Bauten, als exponierte und jedem direkt vor Augen stehende Zeugnisse der Vergangenheit, von jeher eine besondere Rolle. Mit einer Rekonstruktion wird im bewussten Rückgriff der verlorene »Erinnerungsort« als wichtiger Träger unterschiedlichster Bedeutungen wiederhergestellt. Viele Rekonstruktionen waren nie umstritten – wie beispielsweise der Wiederaufbau des 1902 eingestürzten Campanile am Markusplatz in Venedig – andere wurden in die Geschichte des jeweiligen Gebäudes integriert und sind heute längst selbst wieder historische Dokumente. (off. press)

 

 

 

 

Joan Miró: Femmes et oiseau dans la nuit, 1947, Öl auf Leinwand, 63 x 92 cm, Calder Foundation New York, © Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Baden-Baden, Museum Frieder Burda, bis 14. November

„Miró. Die Farben der Poesie“

Unter diesem Titel zeigt das Museum rund 100 Werke des Katalanen, der die Kunst des 20. Jahrhunderts so stark geprägt hat. Die Bilder decken sechs Jahrzehnte des Werks von Miró ab. Mehrere renommierte Privatsammler und Museen aus aller Welt haben Bilder nach Baden-Baden geschickt: unter anderem das Centre Pompidou in Paris, die Fondation Beyeler in Riehen, die Kunstmuseen von Basel und Bern, die Phillips Collection in Washington und das Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid. Es ist eine größere Zahl an Kunstwerken direkt aus dem Besitz der Familie Miró zu sehen, was eine äußerste Seltenheit ist. Auch die Fundació Joan Miró in Barcelona und Palma de Mallorca leiht dem Museum Frieder Burda hochkarätige Werke. Insgesamt sind über 30 internationale Leihgeber in die Miró-Schau eingebunden.

Die farbenfrohen Gemälde bilden den Schwerpunkt der Ausstellung und werden durch Papierarbeiten, Keramiken und Skulpturen ergänzt. Kuratiert wurde die Ausstellung von Jean-Louis Prat. Er hat bereits zu Lebzeiten Mirós Ausstellungen für ihn organisiert und war gut mit ihm befreundet. Jean-Louis Prat gilt als weltweit beachteter Experte zum Thema Skulptur. Er kuratierte für das Museum Frieder Burda 2008 bereits die Ausstellung „Die Skulpturen der Maler“ und im Jahr 2006 die große Chagall-Ausstellung, die über 190.000 Kunstinteressierte besuchten. (off. press)

 

 

 

 

Hendrik Kerstens (* 1956 Den Haag lebt in Amsterdam und New York), Bag, November 2007, C-Print auf Dibond, 108 x 87 cm, Teutloff Photo + Video Collection, Bielefeld

Köln, Wallraf-Richarts-Museum, 17. September 2010 bis 9. Januar 2011

Auf Leben und Tod - Der Mensch in Malerei und Fotografie

Die Sammlung Teutloff zu Gast im Wallraf - Helmut Newton & Jean Ingres, Nan Goldin & François Boucher, Herlinde Koelbl & Wilhelm Leibl oder Jack Pierson & Barthel Bruyn,

so heißen nur vier der mehr als 50 ungewöhnlichen Dialoge, die das Wallraf ab 17. September 2010 in Szene setzt. Unter dem Titel „Auf Leben und Tod“ treffen dort ausgewählte Meisterwerke der Kölner Gemäldegalerie auf herausragende Fotografien der TEUTLOFF PHOTO + VIDEO COLLECTION. Im Fokus stehen dabei Glanz und Elend der Gattung Mensch. Die Themen Geburt und Tod, Glück und Leid oder Zuversicht und Verzweiflung werden dabei in all ihren Facetten dargestellt.

Die Gegenüberstellungen von Fotokunst und Malerei sind für die Besucher verblüffend und lehrreich zugleich. So zeigen sie, wie die Bildformeln Alter Meister auf unterschiedlichste Weise bis in die heutige Zeit fortwirken. Selbst die aktuelle Fotografie benutzt, zitiert oder parodiert die Malkunst. Gleichzeitig hat das jüngere Medium zudem neue Formen entwickelt, um das veränderte Menschenbild festhalten zu können. Themen wie Körperbewusstsein oder sexuelle Identität werden wie selbstverständlich inszeniert. Derartig explizite Darstellungen wären in der alten Kunst undenkbar gewesen. (off. press)

 

 

 

Vergangene Ausstellungen


Berlin-Dahlem, Museum für Asiatische Kunst - Staatliche Museen zu Berlin, 21. Februar bis 28. Mai 2007

Tibet - Klöster öffnen ihre Schatzkammern

Mit 150 Schätzen aus Tibetischen Klöstern, die größtenteils ihr Land noch nicht verlassen hatten, präsentiert sich bis 28. Mai das Museum für Asiatische Kunst in Dahlem. Nach ihrer Schau 2006 in der Villa Hügel (Essen) ist die Ausstellung nun im Museum für  Asiatische Kunst in Berlin-Dahlem zu sehen. Dank der Rührigkeit der Kuratorin  Jeong-hee Lee-Kalisch haben die Europäer nun noch zwei Monate länger Zeit die seltene Schau zu erleben. 

"Der Potala-Palast in Lhasa mit seiner schier unermeßlichen Sammlung, der Sommerpalast der Dalai Lamas – Norbulingka -, das Tibet Museum und das Yarlung Museum in Tsethang entliehen glanzvolle Skulpturen, farbenprächtige Gemälde, kostbare Manuskripte und reich verziertes Altargerät. Eine Weltpremiere stellt die
Ausstellung in sofern dar, als dass zum ersten Mal einige der bedeutendsten Klöster Zentraltibets – Sakya, Tashi Lhünpo, Palkhor Chöde in Gyantse, Shalu und Mindröl Ling - dafür gewonnen werden konnten, Schätze aus ihren reichen Sammlungen als Leihgaben zur Verfügung zu stellen. Den Äbten dieser Klöster ist daher ganz besonders zu danken. Obwohl sie diese herausragenden Kunstwerke als Kultbilder verehren und ihnen die Vorstellung von autonomer Kunst fremd ist, waren sie bereit, sie als Botschafter der tibetischen Kultur und Religion einem westlichen Publikum zugänglich zu machen." - Aus der offiziellen Pressemitteilung des Museums.