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Wie der Name schon vermuten lässt, editiert die Zeitschrift vorwiegend Beiträge zu dem großen Thema Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), dessen Rezeption sich bis heute eine große Forschergemeinde widmet - was der Bedeutung seiner Philosophie und seiner Leistungen für die Mathematik durchaus gerecht wird. Was Kant für das 18. Jahrhundert war, war Leibniz fürs 17-te. Die Gottfried-Wilhelm-Leibniz- Gesellschaft gibt die Zeitschrift heraus. Es erscheinen jährlich zwei Ausgaben mit je 128 Seiten.
Zeitschrift für philosophische Forschung
Der von Otfried Höffe zusammen mit Christof Rapp herausgegebene Klassiker brilliert mit verschiedensten Themen - von der Antike bis zur Gegenwart. Odo Marquard (*1928), Hermann Lübbe (*1926) und Manfred Frank (*1945) u.a. geben ihr o.k. - 'Information mit Überblick' möchte man sagen: ob das so ist müssen Sie selbst herausfinden. Sie erscheint bei Klostermann vier mal jährlich und hat einen Umfang von zumeist 300 Seiten.
Ein Renner unter den Philosophie-Zeitschriften. Mit Beiträgen zurückhaltend, dafür mit umfassenden Informationen aus der Welt der akademischen Philosophie, wie Tagungen, Seminare, Nachrichten für Studierende, Neuerscheinungen, Biographien, Forschungstrends und Beispiele aus der Philosophischen Praxis. Die Zeitschrift erscheint mit fünf Ausgaben jährlich in einem Umfang von ca. 180 Seiten und wird von Peter Moser im Claudia Moser Verlag herausgegeben.
1807 erschien die Phänomenologie des Geistes von Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831). Damit begann die Karriere eines Begriffes, der jedoch erst im 20. Jahrhundert zu seiner wirklichen Blüte kommen sollte. Edmund Husserl (1859-1938) entwickelte die Phänomenologie in den 10er Jahren des letzten Jahrhunderts zu einer eigenständigen philosophischen Methode, die seit dem zu einer der populärsten Richtungen der Philosophie überhaupt geworden ist. Neben den spezialisierten Disziplinen wie Phänomenologie, Lebensphilosophie, Hermeneutik und Ästhetik bereicherten bald auch auch die naturwissenschaftlichen, philologischen und pädagogischen Fakultäten die Rezeptionsgeschichte dieses Begriffes. Die Deutsche Gesellschaft für phänomenologische Forschung (DGPF) widmet sich den Forschungsergebnissen und gibt diese in Form dieser Zeitschrift heraus. Sie erscheint im renommierten Felix Meiner Verlag - einmal im Jahr - und hat einen Umfang von ca. 350 Seiten.
Das Journal ist so was wie der kleine Bruder der obigen Zeitschrift. Als Miteilungsblatt der Gruppe Phänomenologie in Wien erscheint es zwei mal jährlich mit einem Umfang von ca. 130 Seiten. Die Chefredakteure - Stoller in Wien und Pullich in Bochum - widmen sich pro Ausgabe einem renommierten Forscher mit Beiträgen zu dessen Bedeutung für die Phänomenologie. Tagungsberichte sowie Rezensionen und Literaturhinweise ergänzen den Inhalt.
Internationales Jahrbuch für Hermeneutik
Das Jahrbuch präsentiert einschlägige Forschungsbeiträge zur Hermeneutik, die sich Themen von der Antike bis zur Gegenwart widmen. Es steht sowohl historisch als auch systematisch allen Forschungsrichtungen offen, die an den Fragehorizont der Hermeneutik, sei es kritisch oder affirmativ, anschließen können.
Als "Wissenschaft des Verstehens und der Auslegung" war die Hermeneutik lange eine Domäne der Theologie und Jurisprudenz, hat sich aber erst mit der Lebensphilosophie von Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834) und den Leistungen eines Wilhelm Dilthey (1833-1911), Martin Heidegger (1889-1976) und Hans Georg Gadamer (1900-2002) zur der philosophischen Hermeneutik entwickelt, wie sie heute von Philosophen auf der ganzen Welt geschätzt wird. Bis heute gehört die Auseinandersetzung Gadamers mit Jacques Derrida (1930-2004) und dessen Begriff der Dekonstuktion zu den kontroversesten ihrer Debatten. Das Jahrbuch erscheint im Mohr Siebeck Verlag.
Internationale Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik
Die „Internationale Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik“ (IZPP) ist eine offen zugängliche Online-Zeitschrift. Die in der IZPP publizierten Arbeiten orientieren sich an dem Ziel, das „Leib-Seele-Problem“ als interdisziplinär zu behandelnden Gegenstand im Grenzgebiet zwischen Geistes- und Naturwissenschaften zu bearbeiten. Die Zeitschrift versteht sich zudem als Forum zum Austausch von akademisch und praktisch ausgerichteten Autoren und ist interdisziplinär entsprechend breit angelegt. Die IZPP erscheint regulär 2x jährlich, wobei in jeder Ausgabe neben Arbeiten zu einem Themenschwerpunkt auch allgemeine Beiträge aus den Grenzgebieten von Philosophie, Psychosomatik und Psychotherapie veröffentlicht werden.
CONCORDIA - Internationale Zeitschrift für Philosophie
Ein besonderes Anliegen der von Raúl Fornet-Betancourt herausgegebenen und im Wissenschaftsverlag Mainz erscheinenden Zeitschrift ist es, den Austausch zwischen dem deutschen, französischen, spanisch-lateinamerikanischen und nordamerikanischen Kulturraum zu fördern. So werden Beiträge und Rezensionen in vier Sprachen in jeder Nummer veröfffentlicht. Zu dieser Vermittlungsaufgabe, die sich explizit als Beitrag zur Förderung einer interkulturellen Philosophie versteht, gehört noch eine weitere Besonderheit: die Veröffentlichung von Gesprächen mit wichtigen Philosophen unserer Zeit. Bereits erschienen sind Interviews u.a. von Jean-Paul Sartre, Emmanuel Levinas, Michel Foucault, Karl-Otto Apel, Niklas Luhmann, Julia Kristeva, Seyla Benhabib.