Die fünf Säulen der Nationalgalerie
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1999 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.
Altes Museum
Am Lustgarten, Tel. (030) 20 90 55 77, Mo-So 10-18, Do 10-22 Uhr
Das 1830 eröffnete zweigeschossige Gebäude gehört mit seiner zentralen Rotunde, die Karl Friedrich Schinkel dem Pantheon in Rom nachgebildet hat, zu den schöneren Gebäuden der Stadt. Im oberen Stockwerk ist bis zur Wiedereröffnung des Neuen Museums - geplant für 2009 - das Ägyptische Museum mit einer der bedeutendsten Sammlungen ägyptischer Hochkultur untergebracht. Hier ist auch die berühmte Nofretete-Büste zu sehen. Im unteren Stockwerk werden vorwiegend griechische Skulpturen gezeigt.
Neues Museum
Museumsinsel, Bodestraße, 10178 Berlin-Mitte
Das von Friedrich August Stüler zwischen 1843 und 1855 errichtete Neue Museum in Berlin stellt sowohl als Teil der Gesamtanlage der Museumsinsel Berlin als auch als Einzelbauwerk ein herausragendes Dokument des Museumsbaus des 19. Jahrhunderts dar. Seit September 2009 befinden sich hier unter einem Dach wieder das
Ägyptisches Museum und Papyrusssammlung
Seit siebzig Jahren war das Ägyptische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin nicht mehr als eine der umfassenden Präsentationen altägyptischer Kunst und Kultur - die es ist - erlebbar. Die Sammlung ägyptischer Altertümer war evakuiert, deportiert, geteilt und schließlich nur mit einem Teil seiner quantitativ und qualitativ großartigen Objekte für Öffentlichkeit und Forschung zugänglich.
Ein direktes Anknüpfen an bestehende Traditionen war bei der Projektierung eines Ägyptischen Museums auf der Museumsinsel Berlin nicht möglich. Jegliche Kontinuität war durch den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit zerstört worden....
als auch das Museum für Vor- und Frühgeschichte
150 Jahre nach der offiziellen Eröffnung des Neuen Museums wird das Museum für Vor- und Frühgeschichte im Oktober 2009 an den Ort zurückkehren, der als erster in Berlin für die Aufnahme einer Sammlung zur »Vaterländischen Geschichte« architektonisch gestaltet worden ist, wobei die Geschichte der Sammlung wesentlich älter ist. Schon am Ende des 17. Jahrhunderts gelangten archäologische Funde in die Kunstkammer des Berliner Schlosses: mit dem Amtsantritt des ersten Direktors Leopold von Ledebur im Januar 1829, also vor 180 Jahren, begann die Geschichte der eigenständigen Sammlung »nordischer Alterthümer«. 1835 erfolgte die 1837 eröffnete Neuaufstellung im Schloss Monbijou...(off. press)
Alte Nationalgalerie
Bodestraße 1-3, Tel. (030) 20 90 55 77, Di-So 10-18, Do 10-22 Uhr
Das unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler entworfene Gebäude wurde von 1867 bis 1876 errichtet. Seit seiner Wiedereröffnung 2001 ist es mit einer der schönsten Sammlungen von Kunst aus der Zeit zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und Sezessionen zu einem Publikumsmagneten geworden. Mit Vertretern aus der Goethezeit - die Landschaften Jakob Philipp Heckerts - über die Romantik - Caspar David Friedrich ist mit allen Schaffensperioden vertreten, Philipp Otto Runge und Karl Friedrich Schinkel seien ebenfalls erwähnt - bis hin zu den Stars des Impressionismus - wie Edoard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir, Edgar Degas, Paul Cézanne oder Auguste Rodin - brilliert die Alte Nationalgalerie mit enormer Qualität.
Bode-Museum
Monbijoubrücke, Tel. (030) 20 90 55 77, Mo-So 10-18, Do 10-22 Uhr
Die Skulpturensammlung und das Museum für Byzantinische Kunst wurden im Jahr 2000 zu einem Museum vereint. Mit der Wiedereröffnung des Bode-Museums ist die Sammlung für die Öffentlichkeit seit dem 19. Oktober 2006 erstmals komplett auf der Berliner Museumsinsel zugänglich.
Die Skulpturensammlung ist eine der größten Sammlungen für ältere Plastik in Deutschland. Sie besitzt Bildwerke vom frühen Mittelalter bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert aus den deutschsprachigen Ländern, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Spanien. Einen Sammlungsschwerpunkt bildet die Frührenaissance zusammen mit einer umfangreichen Italienabteilung.
Das Museum für Byzantinische Kunst besitzt eine erstrangige, in Deutschland unvergleichbare Sammlung spätantiker und byzantinischer Kunstwerke und Alltagsgegenstände. Der Schwerpunkt liegt auf der Kunst des Weströmischen und des Byzantinischen Reiches aus der Zeit vom 3. bis zum 15. Jahrhundert, hinzu kommt eine große Zahl nachbyzantinischer Ikonen und Kleinkunstwerke.
Das Münzkabinett glänzt mit einer großen Zahl geschlossenener Serien und Münzprägungen vom 7. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien bis zu den Münzen und Medaillen des 21. Jahrhunderts.
Pergamonmuseum
Am Kupfergraben 5, Tel. (030) 2090-5577, Mo-So 10-18, Do 10-22 Uhr
Das Pergamonmuseum beheimatet drei Themenbereiche:
Das Museum für Islamische Kunst zeigt in einer ständigen Ausstellung im Südflügel des Pergamonmuseums die Kunst der islamischen Völker vom 8. bis ins 19. Jahrhundert. Die Kunstwerke stammen aus einem Gebiet, das von Spanien bis nach Indien reicht. Schwerpunkte sind der Vordere Orient einschließlich Ägypten und Iran.
Das Vorderasiatische Museum im Pergamonmuseum ist neben dem Louvre und dem British Museum eines der bedeutendsten Museen orientalischer Altertümer der Welt. Auf 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche vermittelt es einen Eindruck von der 6000 Jahre umfassenden Geschichte, Kultur und Kunst in Vorderasien. Hauptanziehungspunkt sind das Ischtar-Tor, die Prozessionsstraße und die Thronsaal-Fassade von Babylon, welche als eines der "Sieben Weltwunder der Antike" gelten und in der ersten Hälfte des 6. Jh. v. Chr. errichtet wurden.
Die Antikensammlung ist an zwei Standorten auf der Museumsinsel zu besichtigen: Im Alten Museum werden Kunstwerke vor allem der Griechen gezeigt, im Pergamonmuseum sind Architekturaufbauten sowie griechische und römische Skulpturen zu sehen.
Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50, Tel. (030) 266-2951, Di-Fr 10-18, Do 10-22, Sa/So 11-18 Uhr
Zusammen mit der Alten Nationalgalerie bilden die Neue Nationalgalerie, das Museum Berggruen, der Hamburger Bahnhof und die Friedrichswerderschen Kirche, die fünf Säulen der Nationalgalerie.
Aus der Luft betrachtet gleicht der nach Plänen von Ludwig Mies van der Rohe erbaute "lichte Tempel aus Glas" einem Prozessor-Chip. Vieleicht ist er ja deshalb prädestiniert, als Herberge für europäische Malerei und Plastik des 20. Jahrhunderts von der Klassischen Moderne bis zur Kunst der 1960er Jahre zu fungieren. Hier finden sich Arbeiten von Künstlern wie Munch, Kirchner, Picasso, Klee, Feininger, Dix und Kokoschka.
Zahlreiche Sonderausstellungen sorgen leider dafür, dass die Dauerausstellung wähhrend den Sonderausstellungen oftmals nicht gezeigt werden kann.
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstraße 50-51, Tel. (030) 3978-3439, Di-Fr 10-18, Sa 11-20, So 11-18 Uhr
Das spätklassizistische Gebäude, 1846-47 erbaut, und einziger heute noch erhaltener Kopfbahnhof aus dieser Zeit (die Strecke Hamburg-Berlin endete hier), diente ab 1906 als Verkehrs und Baumuseum. Mit der Eröffnung des Museums für Gegenwart im Hamburger Bahnhof im November 1996 hat die Nationalgalerie einen ständigen Ausstellungsort für die Kunst der Gegenwart erhalten.
Die Bestände setzen sich aus Exponaten der Staatlichen Museen zu Berlin und aus Werken der Berliner Privatsammlung Erich Marx zusammen. Seit September 2004 werden in Sonderausstellungen die Höhepunkte der Friedrich Christian Flick Collection gezeigt.
Die Basis der Sammlung Marx bilden Werke von Andy Warhol, Cy Twombly, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein, Anselm Kiefer und Joseph Beuys. Zeichnungen von Beuys und Warhol sowie Werkgruppen von Malern der italienischen Transavanguardia und Vertretern der Minimal Art ergänzen das Programm.
Museum Berggruen
Schlossstraße 1, Tel. (030) 3269-580, Di-So 10-18 Uhr
Der Sammlerleidenschaft des Kunsthändlers Heinz Berggruen ist es zu verdanken, dass die Stiftung Preußischer Kulturbesitz 1996 in den Genuss dieser einzigartigen Sammlung der Klassischen Moderne gekommen ist. Im Jahr 2000 konnte die Stiftung 165 Arbeiten dieser Sammlung, die zunächst nur als Leihgabe vorgesehen waren, käuflich erwerben. Zu den Künstlern gehören vor allem Picasso, Klee, Giacometti und Matisse.
Das Museum Berggruen befindet sich im westlichen Stülerbau gegenüber dem Schloss Charlottenburg. Unter dem Titel "Picasso und seine Zeit" werden auf drei Etagen Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier gezeigt. Im Zentrum der Sammlung steht mit über 100 Exponaten das Werk Picassos.
Friedrichswerdersche Kirche
Werderscher Markt, Tel. (030) 2090-5577, Mo-So 10-18 Uhr
Mitten im Zentrum Berlins unweit der Museumsinsel und in unmittelbarer Nachbarschaft des Auswärtigen Amtes findet man die Friedrichswerdersche Kirche.
Nach Plänen Karl Friedrich Schinkels von 1824 bis 1830 erbaut, gilt sie zusammen mit ihren Werken als authentischstes Gebäude seines Schöpfers.
Antikenrezeption in Motiv- und Formensprache des späten 18. bis mittleren 19. Jahrhundert, die Marmorgruppe der preußischen Prinzessinnen von Johann Gottfried Schadow und klassizistische Idealplastik, vertreten durch Emil Wolffs "Badende" und Heinrich Kümmels "Fischerknabe" bilden den Kern der Ausstellung. Bildnisbüsten von Kant, Goethe und den Humboldtbrüdern ergänzen die Sammlung.
Bauhaus-Archiv - Museum für Gestaltung
Klingelhöferstraße 14, Tel. (030) 254-0020, Mi-Mo 10-17 Uhr
Das Staatliche Bauhaus, für viele die bedeutendste Kunstschule für Design, Architektur und Kunst des 20. Jahrhundert, wurde 1919 in Weimar von Walter Gropius gegründet. 1925 zog es aus politischen Gründen nach Dessau um und fand seine Ende mit Beginn der Nazi-Herrschaft 1933. Bis heute reicht sein Einfluss auf Architekten, Künstlern und Designern.
Das Museums präsentiert in Jahresausstellungen jeweils Ausschnitte aus seiner umfangreichen Bauhaus-Sammlung: darunter Architektur, Möbel, Keramik, Metall, Fotografie, Bühne und Arbeiten aus den Vorkursen. Werke der berühmten Lehrer Walter Gropius, Johannes Itten, Paul Klee, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Josef Albers, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy und Ludwig Mies van der Rohe sind selbstverständlich auch dabei. Daneben gibt es wechselnde Sonderausstellungen zu den einzelnen Künslern, aber auch zu aktuellen Themen aus Kunst, Architektur und Design.
Brücke-Museum
Bussardsteig 9, Tel. (030) 831-2029, Mi-Mo 11-17 Uhr
Finden wir im Bauhaus-Archiv noch mit Klee und Kandinsky die Kunst des "Blauen Reiters", einer Münchner Künstlergruppe des frühen 20. Jahrhunderts, so werden wir hier fündig, wenn wir Werke ihres zeitgenössischen Pendants, der Berliner Künstlergruppe "Die Brücke", suchen. Die beiden standen nicht gerade freundschaftlich zueinander, hatten sie doch elementar verschiedene Auffassungen von Kunst, was in ihren jeweiligen Programmen theoretisch manifestiert war. Der Einfluss jedoch auf die Kunst der klassischen Moderne ist bei beiden unbestritten. Unter "Die Brücke" versammelten sich Expressionisten wie Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Erich Heckel, Fritz Bleyl, Emil Nolde und Otto Mueller. Das Haus zeigt in wechslenden Ausstellungen Werke dieser Vereinigung.
Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2, Tel. (030) 2030-4444, Mo-So 10-18 Uhr
Mit seiner barocken Außenfassage, dem Lichthof mit Andreas Schlüters Masken von sterbenden Kriegern und dem modernen Anbau von Ieoh Ming Pei ist schon allein das Gebäude sehenswert. Die ständige Ausstellung im Zeughaus zeigt Epochen deutscher Geschichte in Bildern und Zeugnissen und löste nach Eröffnung im Mai 2006 bei Fachleuten und Publikum gleichermaßen ein umstrittenes Echo aus. Im dem angrenzenten Neubau, 2004 eröffnet, zeigt das Museum meist parallel mehrere Sonderausstellungen - zum Teil in Kooperation mit anderen Museen.
Gemäldegalerie
Matthäikirchplatz 4/6, Tel. (030) 266-2951, Di-So 10-18, Do 10-22 Uhr
Der Neubau am Kulturforum Potsdamer Platz brilliert mit einer enormen Sammlung alter Meister. Den Grundstein dazu bildete der Kunstbesitz des Großen Kurfürsten (1620 - 1688) und der von Friedrich dem Großen (1712 -1786). Der erste Galeriedirektor Gustav Friedrich Waagen ordnete die Berliner Sammlung erstmals in Europa nach systematisch-wissenschaftlichen Kriterien und erweiterte sie kontinuierlich. Heute besitzt die Gemäldegalerie eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert, darunter Meisterwerke aus allen kunsthistorischen Epochen, wie die Gemälde von van Eyck, Bruegel, Dürer, Raffael, Tizian, Caravaggio, Rubens, Rembrandt und Vermeer.
Jüdisches Museum
Lindenstraße 9-14, Tel. (030) 2599-3300, Mo 10-22, Di-So 10-20 Uhr
Mit seinem Altbau im barocken Stil und dem zum expressiven Kunstwerk erhobenen Neubau von Daniel Libeskind machte das Museum in Windes Eile von sich reden.
Mit seinen angeschlossenen wissenschaftlichen Bereichen, wie der Dependance des Archivs des New Yorker Leo Baeck Instituts, der Bibliothek, des eigenen Archivs und der Forschungsabteilung Judaica bietet das Museum gute Bedingungen für die wissenschaftliche Erforschung der Geschichte deutsch-jüdischen Lebens. So handelt es sich bei den Exponaten denn auch um ein Sammelsurium jüdischer Kunst und Dinge des alltäglichen Lebens wie: Familienfotos und -dokumente, Zeremonialobjekte, Gemälde, Photographien, Graphiken, Kunstgewerbe, Skulpturen, Architekturmodelle, Postkarten, Möbel, wertvolle Bücher, Handschriften, Textilien, Porzellan, Toraschmuck, Porträts, Ansichten von Synagogen und mehr.
Museen für außereuropäische Kulturen Dahlem
Lansstraße 8, Tel. (030) 8301-438, Di-Fr 10-18, Sa/So 11-18 Uhr
Weit draußen im südwestlichen Villenvorort Dahlem findet man drei ebenfalls zu den Staatlichen Museen gehörenden Museumseinheiten, die zum Interessantesten gehören, was Berlin zu bieten hat. Die lange Fahrt dorthin lohnt sich auf jeden Fall und empfangen von dörflichem Flair kann man den Großstadtstress einmal ganz hinter sich lassen.
Hier bietet hier das Ethnologische Museum seltene Sehenswürdigkeiten zur amerikanischen Archäologie, zu den Indianern Nordamerikas sowie zur Südsee, Ostasien und Afrika.
In der Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien (vormals: Museum für Indische Kunst) entdeckt man die Wandmalereien von der nördlichen Seidenstraße sowie eine große Anzahl hinduistischer und buddhistischer Skulpturen.
In der Ostasiatischen Kunstsammlung (vormals: Museum für Ostasiatische Kunst) begegnen wir schließlich buddhistischer Kunst aus China, Japan und Korea, chinesischen Fayancen und Kunstobjekten aus Jade, Werken der Lackkunst, der Bild- und Schreibkunst sowie japanischen Holzschnitten.
Seit dem 4.12.2006 firmieren das Museum für Ostasiatische Kunst und das Museum für Indische Kunst unter dem neuen gemeinsamen Namen: Museum für Asiatische Kunst.
Käthe-Kollwitz-Museum
Fasanenstr. 24, 10719 Berlin (Charlottenburg), Tel.: 030-882 52 10, Mi - Mo 11 -18 Uhr, Dienstags geschlossen
Das seit 1986 bestehende, aus der Sammlung des 1993 verstorbenen Galeristen und Kunstsammlers Hans Pels-Leusden hervorgegangene Käthe-Kollwitz-Museum, zeigt in einer ständigen Ausstellung über vier Etagen das Werk von Käthe Kollwitz, die 1867 in Königsberg geboren wurde und nach über 50 Jahren des Lebens und Arbeitens in Berlin 1945 in Moritzburg bei Dresden gestorben ist.
In der Regel finden zweimal jährlich Sonderausstellungen statt, die das Umfeld der Künstlerin beleuchten. Derzeit verfügt das Museum über rund 200 zeichnerische und druckgrafische Arbeiten - darunter viele berühmte Werke wie etwa die Lithografie "Brot!" von 1924 - sowie 15 Originalplakate und ebenso viele plastische Bildwerke. Schwerpunkte bilden die Kollektion der Selbstbildnisse (von 1888/89 bis 1938), der Holzschnitt-Zyklus Krieg (1922/23), Arbeiten zum Thema Tod (1903 bis 1942) und zum Gedenkblatt für Karl Liebknecht (1919/20).
Museum für Fotografie - Helmut-Newton-Stiftung
Jebensstraße 2, Tel. (030) 3186-4824, Di-So 10-18, Do 10-22 Uhr
Seit 2004 sind in dem zu Ehren Helmut Newtons eingerichteten Museum Werke aus dessen Nachlass und Werke seiner Frau June alias Alice Springs zu sehen.
In dem nach außen eher nüchtern wirkenden, innen aber prachtvoll ausgestattenten Gebäude gegenüber dem Bahnhof Zoologischer Garten soll ein Ausstellungs-, Forschungs- und Dokumentationszentrum mit Studien- und Lesesaal, Präsenzbibliothek, Restaurierungswerkstatt und einer museumspädagogische Abteilung mit Demonstrationsfotolabor entstehen.