Schillerpalais e.V.
Schillerpromenade 4, 12049 Berlin
Fon 030 - 62 72 46 70/3 · Fax 030 - 62 72 46 74
Verkehrsanbindung: U8/Boddinstraße
Das Schillerpalais dient als Forum und Ausstellungsort für urbane zeitgenössische Kunst. Das Angebot ist genreübergreifend und wird von einem vielschichtigen Publikum gut angenommen.
Es kooperiert mit kulturellen Initiativen und veranstaltet einen regelmäßig stattfindenden Künstlersalon sowie jährlich im November den Neuköllner "Kunstparkur" Nacht und Nebel, eine Veranstaltung, bei dem eine Vielzahl von Neuköllner Galerien und Ateliers bis spät in die Nacht ihre Räume und Werke dem Publikum präsentieren.
Führungen durch die Ausstellungen in Anwesenheit der Künstler, Bereitstellung von Räumlichkeiten für Workshops und lokaler Initiativen, einen Technikpool zur
Ausleihe an Institutionen sowie die Möglichkeit zum Internetauftritt für hier ansässige Künstler ergänzen das Angebot.
mehr unter: Schillerpalais
02.September - 16. September 2010
NICO BRODERSEN
DARIA OLEJNICZAK
OLA EIBL
JULIA JARÔ OBERER
Vernissage : 02.09.2010, 19 Uhr
Finissage & Künstlersalon zum Ende der Kunststaffel mit Laura Bean and friends ( Akustisch / Country / Bluegrass) : 16.09.2010, 19 Uhr
05. August bis 26.August 2010
GENUINE SUMMERHOLE
JAY GARD
SEBASTIAN REDDEHASE
Vernissage: Do, 05.08.2010, 19 Uhr
Finissage: Do, 26.08.2010, 19 Uhr
Das Schillerpalais zeigt in dieser Ausstellung zwei junge, sich etablierende Künstler, die konzeptuell, ironisch und raumgreifend arbeiten. Jay Gard, Student der Klasse Raum/Installation der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig spielt den Transformator, wenn er Details technischer Bauteile und verschiedener anderer Kontexte objekthaft vergrößert oder großformatige laminierte Laserprint-Collagen entwirft. Dagegen lässt sich Sebastian Reddehase, Absolvent der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle, genauso detailversessen auf die Zwischenebenen ein, wodurch Raumgefüge entstehen, die zwischen technologischer Definition und poetischer Metapher vibrieren. (off. press)
10.Juni - 01.Juli 2010
LIFE
Gruppenausstellung mit MARIA ES, MALTE OLBERTZ, ALEXANDRA WOLFRAMM
Finissage: Donnerstag, 01.Juli 2010, 19 Uhr
"LIFE" ist Bewegung. Bewegung ist die Voraussetzung für Stabilität.
"LIFE" ist Alltag, ist unser Lebensraum, den wir gestalten, den wir in der Waage zu halten trachten. "LIFE" ist der Gegenpol zu "TOD".
In der Gruppenausstellung "LIFE" werden drei künstlerische Positionen gegenübergestellt, drei unterschiedliche Sichtweisen über beschwingte Leichtigkeit, mehrschichtige Düsterheit und infantile Energie. (off. press)
Zusatzprogramm zu 48-Stunden Neukölln
13.Mai - 03.Juni 2010
TOD
Unter dem Titel "TOD" werden Arbeiten von
SIBYLLE JAZRA
STEPHAN WEITZEL
GREGOR WIEST
BARBARA WILLEMS
im Schillerpalais zu sehen sein. Gegenübergestellte Pole zu Vergänglichkeit, Identität und Kriegsteilnahme generieren eine dichte Narration, die das Thema Tod durch vielschichtige Medien als greifbares Kontinuum veranschaulichen.
Vernissage: Donnerstag, 13. Mai 2010, 19 Uhr
Finissage: Donnerstag, 03. Juni 2010, 19 Uhr
HERZLICHE EINLADUNG ZU :
message in a bag - kollektives Denkkunstwerk
Eröffnung : 02.Mai 2010, 18.30 Uhr
Künstler für die urbane und humane Biosphäre - die Bäume des Regenwaldes für das globale Atmen. Künstler in ihrer Einzigartigkeit sind schützenswert wie die Bäume des Regenwaldes. Wie sehen die Künstler ihre Aufgabe für sich selbst und der Gesellschaft gegenüber, wie das Verhältnis Einsatz und Gewinn, Sinn und Wert?
starring:
Herbert Alexander Basilewski, Eva Bauer, Christian Burnoski, Dirk Busch, Ulrich Dietzmann, Mirjam Dröge, Isabel Glathar, Isabella Gresser, Ulrich Grüter, Andreas Helfer Ursula Heermann-Jensen, Zsuzsa Klemm, Stefan Kox, Margarete Petersen, Siegfried Pietrusky, Morena Regaiolli, Nicole Richwald, Evelin Rölke, Gisela Schattenburg, Alejandra Tomei, Alexandra Wolframm
in association with : ARA
ARA ist ein Verein zur Erhaltung der urbanen und der humanen Biosphäre
ARA fördert Künstler in dieser Biosphäre und unterstützt Künstler in Not
ARA setzt sich für den Erhalt des Regenwaldes ein
Outlook
© ara/Emily Pütter
www.ara-association.org
emilypütter@telefonica.net
info@ara-association.org
BERLIN_leben II
Vielen Dank für alle Bewerbungen!
Das Schillerpalais hat nun eine Auswahl der eingesendeten Texte getroffen. Die Lesung BERLIN_leben II wird am 05.Mai 2010 um 19 Uhr im Schillerpalais stattfinden.
Wir freuen uns sehr und laden schon einmal herzlichst dazu ein!
Es lesen unter der Moderation von Herbert Basilewski:
PETRA BENKOVA, BENJAMIN DURING, ALEXANDRA JUSCHKEWITSCH, MELANIE KIEROTH, GERRIT MÜLLER, ELEONORE PROCHASKA, VALENTINA REPETTO, FINE RIEBNER, LEA SCHLUDE, KATHARINA STANDKE
berlinleben2
8. April bis 29.April 2010
LORENZO DE NOBILI - Neukölln crossover
Vernissage: Donnerstag, 8.April 2010, 20 Uhr
Finissage: Donnerstag, 29.April 2010, 20 Uhr
Welche Beziehung existiert zwischen uns, den Dingen und der Welt? Der Fotograf Lorenzo De Nobili stellt Gegenstände und Objekte in einen anderen Kontext, lädt sie ganz unfreiwillig mit neuen Bedeutungen auf, um sich dieser Frage anzunähern.
Lorenzo de Nobili zeigt im Schillerpalais seine neusten Arbeiten, die mit der Handykamera entstanden sind. Brandneu reagieren sie auf das urbane Leben in Neukölln. Ihre Vielfalt, Brillianz, aber auch die Kehrseite, der Müll, Situationen und Menschen. An der Nahtstelle zwischen Altem und Neuem, der rasanten Veränderung dieses sich extrem verändernden Stadtteil Berlins arbeitet der Künstler mit dem quasi typischen Medium Neuköllns, dem Handy, das es an zahlreichen Stellen gebraucht zu erwerben gibt.
►www.lodeno.net
11. März bis 1. April 2010
SIEGFRIED PIETRUSKY - between boarding and ceiling
VERNISSAGE : Donnerstag, 11.März 2010, 20 Uhr
FINISSAGE : Donnerstag, 01.April 2010, 20 Uhr
Zwischen Himmel und Erde finden sich korporale, figürliche Skulpturen. Schneeweiße Gipskörper sind in geflochtene Gumminetze eingeschnürt und unter die Raumdecke verspannt; sie wirken fast aufgehängt, schwebend, ganz leicht über dem Boden.
Schwer und doch schwerelos, konkret, doch unbe – greifbar. Frei, gefangen, aber sicher. Pietrusky gelingt es immer wieder, Menschen mit seinen dynamisch-lebensnahen Schöpfungen zu begeistern.
Metaphern des Seins: Das Ensemble „IM NETZ“ wie auch etwa 30 Arbeiten, Graphit auf Papier, „Entstanden aus dem Machen, ich lasse hier bewußt Figürliches zu.“ , zu sehen im Schillerpalais.
Weitere Infos zum Künstler auf seiner Webseite:
►www.pietrusky.de
LIS BLUNIER: Dies ist mein Berg
mixed-mediaInstallation
VERNISSAGE: Samstag, 13.Februar 2010, 20 Uhr
Alpengipfel in Berlin. Lis Blunier, Mixed-Media Artistin und Nachbarin des multifunktionalen Neuköllner Kunstveranstalters Schillerpalais präsentiert einen begehbaren Gipfel im Aktionsraum an der Schillerpromenade.
Eine Fototapete in der Apsis der Galerie zeigt die Silhouette eines verschneiten Berges und führt visuell-perspektivisch auf seine Spitze. Kurz davor findet sich ein weiteres Element der Installation, die real begehbare Gipfelattrappe. Ein Podest hinter dem Objekt lässt die Besucher den Berg erklimmen und in „Besitz“ nehmen.
Blunier spielt mit dem Mythos und der Phänomenologie der Gipfelbesteigung, sie lädt die Heldinnen und Helden des Aufstiegs bei Eröffnung und Finissage ein, Teil eines Fotoshootings zu werden: „ ... das Gefühl von Größe, Weite und Überblick zu genießen.“
Weitere Informationen: Verweis auf... www.blunier.de
Samstag, 6. Februar 2010 19.30 Uhr
BERLIN leben
eine Lesereise durch Berlins Alltag
Es lesen die Autoren:
CHRISTIAN ANSLINGERROBERT BEHRENDTLOTHAR BERGCHRISTIAN BORMANNMATT GRAUJANOS WEINERTModeration: Herbert Basilewski
Berliner Autoren, die aus eigenen Texten / Kurzgeschichten / Short stories lesen. Leben in Berlin- Gedanken, Gefühle, Alltagssituationen, die das Leben oder ein kurzzeitiges Sein in Berlin schildern. Kurze Prosa, Oden an Berlin oder Abgesänge über die sich ständig wechselnden sozialen Orte, von Dönerplätzen zu Laptopcafés...
Gabriele Schade-Hasenberg: Malerei
VERNISSAGE: Freitag, 8. Januar 2010, 20 UhrFINISSAGE : Freitag, 29. Januar 2010, 20 Uhr
Ausstellungsdauer: 8. - 29. Januar 2010
Statement der Künstlerin:
"Bei meiner Arbeit geht es mir in erster Linie um die erlebbare Wirkung der Farbe: Was ich darunter verstehe, möchte ich im Folgenden erläutern. Die Farbe soll von innen, aus der Tiefe leuchten können. Dazu ist es notwendig, jeden oberflächlichen Effekt zu vermeiden. Sie soll ihre Lichthaftigkeit immer wieder zeigen können, so dass erfahrbar wird, dass Farbe wird oder entsteht und nicht etwas schon fertiges ist. Das Verdeutlichen des Prozesshaften ist also das Anliegen meiner Arbeitsweise. Das Verfahren ist: ich schichte sehr feine Lasuren aus Farbpigmenten in wässriger Eitempera übereinander und lege über diese dann eben solche Lasuren aus Ölfarbe in einer Harz/Öllösung. Durch die Beimischung von Harz kommt es zu einem mehr oder weniger starken Glanz bei den fertigen Bildern. Der Anreiz zum künstlerisch-experimentellen Umgang mit Farbe entstammt dem bewussten Wahrnehmen dessen, was mich an Farben umgibt. Die endgültige Form eines Bildes entsteht während des Malprozesses. Sie ist nicht als fertige Vorstellung im voraus - quasi als Konzept - vorhanden. Gegenständlichkeit im Sinne einer Dingwelt interessiert mich dabei als Formziel nicht - allein das Farbige in seinem Wesen zu erfassen und zu enthüllen, ist meine Absicht. In diesem Ideal sehe ich auch die Zukunft der Malerei."
Weitere Informationen und Werkfotos finden Sie hier:
Verweis auf... www.farbmalerei.com/Schade-Hasenberg

Neue Töne im Schillerpalais
--- Freitag, 18. Dezember 2009 ab 21 Uhr ---
Improvisierte Musik / Jazz
Mit:
Axel Dörner, TrompeteLiz Allbee, Trompete+NordzuckerChris Heenan - KontrabassklarinetteMichael Maierhof - CelloLars Scherzberg - Alt und Sopranino SaxophonBirgit Ulher - Trompete, Radio, Mutes, Speaker
„Raus aus der Schublade !“
Immer häufiger landen sie in den Galerien und das Schillerpalais wird ihnen eine ganze Ausstellung widmen: Multiples, Auflageobjekte, Editionen. Art-ifizelle Serienwerke für den Kunstkonsumenten, der mit wenig Geld das Objekt seiner Begierde auch besitzen möchte.
24 KünstlerInnen hat Gunhild Kreuzer versammelt, „es handelt sich natürlich auch um eine Verkaufsausstellung“; ein Schelm, wer hier nicht auch an Weihnachten denkt. Das schöne daran: ein Multiple teilt man mit vielen, je mehr Begeisterte es ihr eigen nennen, desto größer wird seine Öffentlichkeit und Attraktivität.
Editionen sind sinnlich, sprengen aber bewusst ihre ehemalige Bedeutungsebene. Nicht selten handelt es sich um zweckentfremdete Gebrauchsgegenstände. Der Kitschteller mit Goldrand schafft einen neuen Rahmen für Neuköllnmotive: Eine Andenkenproduktion der Galeristin Claudia Simon.
Multimedia Künstlerin Petra Benkova macht mit ihren Gegenstrich-Strickmützen jeden Träger zum Kunstobjekt. Multiples erzeugen immer wieder aufs neue den „Clash of meanings“ sie sind nach Felix Droese „ein Fortbewegungsmittel für Künstler“. Und bewegen auch ihre neuen Besitzer.
Die KünstlerInnen:
Martina Becker, Petra Dumpe, Gisela Genthner, Andreas Haltermann, Friederike Hammann, InhaltundSinn, Wolf Klein, Gunhild Kreuzer, Sylke Lindemann, Lars Maurmaier, mehrmagda, Catherine Metais, Thomas Schmitt, Claudia Simon, Martin Steffens, Andrea Streit, Tamara Trölsch, Christiane Wartenberg, Stephan Weitzel, Matthias Wiese, Dagmar Welz, Ommo Wille, Anne Wilson
Ausstellungsdauer: bis 23. Dezember 2009
Seminar: an den Donnerstagen 3. und 10. Dezember 2009 jeweils von 18-20 Uhr
"Editionen, Auflagenobjekte, Multiples - ihre Herkunft, ihre künstlerische Bedeutung und Vermarktung" Leitung: Dr. Peter Funken
Anmeldungen noch möglich!
Konzert mit Chris Heenan: 18. Dezember 2009 um 20 Uhr
Der Improvisationsmusiker Chris Heenan (Alt-Saxophon, Bass- und Kontrabass-Klarinette, Synthesizer) lebt in Los Angeles und Berlin und trat in Berlin zuletzt auf mit Patrick Crossland und Alexander Frangenheim in der Alten Metzgerei und der Electronic Church.
Der Kunst- und Aktionsraum Schillerpalais präsentiert:
NACHTUNDNEBEL 2009
Am 7. November von 19 Uhr bis Mitternacht
Es ist wieder so weit: Das Schillerpalais präsentiert NACHTUNDNEBEL 2009, den Kunstparcours, der einen einzigartigen Einblick in die rasant wachsende Künstlergemeinde von Neukölln bietet.
In der Nacht vom 7. zum 8. November öffnen Galerien ihre Türen und zeigen Künstler in ihren Ateliers aktuelle Arbeiten. Dazu kommen Performances, Tanzvorführungen, Installationen und Filme. Außerdem können sich unsere Besucher an verschiedenen Orten mit Speisen und Getränken verpflegen lassen.
Weiter Informationen unter: Nachtundnebel 09
Claire Waffel
eventual encounter
Claire Waffels Bildfindungen, Installationen und Projekte haben nicht immer etwas mit der Realitätzu tun, sondern eher etwas mit dem Leben als Geschichte. Die Künstlerin zeigt nicht die Geschichte im Licht des Fortschrittsgedankens, viel eher etwas, was die Geschichte hinterlassen hat.
Vernissage: Samstag, 07.11.09, 19:00 Uhr
Finissage: Freitag, 20.11.09, 19:00 Uhr
Catering: Fingerfood
Eintritt frei, Spende
http://www.clairewaffel.com/
Kunstprojekt
"eins, zwo"
Im Rahmen der Kunststaffel 2009 findet im Schillerpalais das Kunstprojekt eins, zwo statt.
Die zweiteilige Ausstellung stellt unterschiedliche Positionen junger Kunst vor. Die Vernissage des ersten Teils findet am Donnerstag, den 15.10. um 20:00 Uhr statt. Elena Armellini, Helga Geng, Christiane Kleiber und Mathias Roloff zeigen dann ihre Arbeiten bis zum 22.10.
Bereits am Samstag, den 24.10. um 20:00 Uhr wird der zweite Teil der Ausstellung eröffnet.
Bis zum 31.10. können Werke von Sabine Fischer, Robert Günther, Vanessa Lentz-Wigzell, Carmen Panizzo und Sibylle Völkin in den Räumen des Schillerpalais bewundert werden.
Während des abschließenden Künstlersalons am Samstag, den 31.10.09 um 20:00 Uhr treffen die teilnehmenden KünstlerInnen und interessierte BesucherInnen nochmals aufeinander.
"eins"
Armellini, Geng, Kleiber, Roloff
Vernissage:
Do. 15.10.09, 20 Uhr
Catering: Fingerfood
Eintritt frei; Spende
Dauer der Ausstellung:
Do. 15.10.09 bis Sa. 22.10.09
"zwo"
Fischer, Günther, Lentz-Wigzell, Panizzo, Völkin
Vernissage:
Sa. 24.10.09, 20 Uhr
Catering: Fingerfood
Eintritt frei; Spende
Dauer der Ausstellung:
Sa. 24.10.09 bis Sa. 31.10.09
"Künstlersalon"
Treffen der teilnehmenden KünstlerInnen und interessierter BesucherInnen:
Sa. 31.10.09, 20 Uhr
Catering: Fingerfood
Eintritt frei; Spende
Der Flyer als pdf (131,9 kB)
Kunststaffel 2009 - Seminare für Kulturschaffende
Von August bis Oktober 2009
Die Kunststaffel, unsere Weiterbildungsreihe für Kulturschaffende, findet statt. Seit Jahren erfreut sich dieses Angebot des Schillerpalais großer Beliebtheit bei KünstlerInnen und Menschen aus Kulturberufen.
Mit den Kursen vermitteln wir auf der einen Seite Fachkenntnisse, die im Berufsfeld Kunst und Kultur täglich gebraucht werden, so dass ein beruflicher (Wieder-) Einstieg erleichtert wird. Auf der anderen Seite geben die Seminare und Workshops konkrete Hilfen zur beruflichen (Re-) Orientierung im Kunst- und Kulturbereich an die Hand.
Kunststaffel - Seminare für Kulturschaffende.
Hier alle Veranstaltungen als pdf (180,4 kB)
Teile und Ganzes
Süheyla Asci, Malerei
Vernissage:
Do. 24.09.09, 20 Uhr
Finissage:
Sa. 10.10.09, 20 Uhr
Catering: Fingerfood
Eintritt frei; Spende
CHIFFREN
Körper – Licht – Skulptur
Vernissage: Freitag, 26. Juni, 20 Uhr
Performance: Samstag, 27. Juni, 21 Uhr
Mit Sigrid Westenfelder und Herbert Basilewski
Mehr Informationen hier: CHIFFREN
Der Flyer als pdf (414,1 kB)
Ein Highlight des Kunstfestivals "48 Stunden" ist das Werk von Sigrid Westenfelder und Herbert Basilewski. Sie arbeiten an der faszinierenden Nahtstelle von Lichtinstallation und Performance.
Ein Teil der Lichtskulptur soll beweglich angebracht sein und im Laufe der Performance in verschiedene proportionale Zusammenhänge gebracht werden. Da jedes Teil eine bestimmte Leuchtfarbe hat, wird es dadurch zu den verschiedensten Lichtmischungen, Farbverläufen und Proportionen kommen.
Der Körper wie die Skulptur geben das Rätsel auf, diese rationale wie magische Komposition zu lösen und mit Sinn zu füllen, die verwendeten Chiffren zu deuten und im Kontext der menschlichen Wahrnehmung nachklingen zu lassen. (off. press)

Mimoza Veliu - Leidenschafft (Fotografie)
4.6.09 - 18.6.09
Vernissage: Donnerstag, 04.06.09, 20:00 Uhr
Finissage: Donnerstag, 18.06.09, 20:00 Uhr
Catering: Koch - Kunst, Fingerfood
Die Einladung als Download pdf (1,7MB)
Ein Shooting-Star am Fotografenhimmel ist Mimoza Veliu. Ihre neue Schau mit Konstruktionen und gefühlsgeladenen Shots zeigt die grenzüberschreitend Erfolgreiche im Schillerpalais in Berlin-Neukölln, wo junge Kunst paradiert. Die Passion, emotionale Höhepunkte, Begeisterung - wie nah ist das Leiden?
"Leidenschaft auch Leiden schafft", salopp wird das gern gesagt. Veliu macht sich auf Spurensuche, sie inszeniert das menschliche Gefühlschaos: Exstase, Fun, Upturn. So schwerelos das Fliegen, so federleicht der Fall. Hochgefühle mit Rückfahrkarte. Von der akribischen Arbeit am Set lässt sich die ehemalige Kosovo-Albanerin nicht daran hindern, den unwiederbringlichen authentischen Moment zu fangen. Das ist ihr Hoch. Das Können.
Ihre Dokustories aus Südosteuropa haben uns begeistert, nun beweist Veliu Talent, die Welt neu zu inszenieren. Und zieht immer mehr Fotografiesüchtige in ihren Bann. Auch der Kunstgänger Joschka Fischer pflegt die Veliuneugierde. Es sind freilich nicht nur Ex-Außenminister, die die Welt innerlich erleben.
Hier mehr Informationen ... Über Mimoza Veliu
Laszlo Kerekes - "translocal codes", bis 29. Mai
Vernissage am Freitag, 24.04.09 ab 20:00 Uhr.
Johannes Jansen liest aus seiner jüngsten Veröffentlichung
"IM DURCHGANG" Suhrkamp 2009
Finissage am Freitag, 29.05.09 ab 20:00 Uhr.
"translocal codes"
Die Arbeiten dieser Ausstellung sind auf die Übertragung und Konzentration von Energie fokussiert.
Es geht um das Bewusstsein über die unbegreifbare Logik der Zeit und den Kreislauf der begrenzten Kapazitäten in künstlichen und natürlichen Räumen. Ich möchte die transformierende Idee und die parallelen Prozesse der Kommunikation zwischen den abstrakt vernetzten, aber noch immer klar erkennbaren Teilen, Makro- und Mikroelementen der Ganzheit, in den Vordergrund stellen.
Für die Orientierung in der realen Umgebung, ihren neuen Erweiterungen und Werten und für eine neue Selbstbestimmung im globalen Kontext lege ich einen Entwurf vor, der in seinen Eigenschaften realitätsnah bleibt.
Die Ausstellung besteht aus einer Installation, einer Bilderserie und aus einer korrespondierenden Fotodokumentation.
Die Installation "Point Navigator" wurde zum ersten Mal im Atelier von Francisco de Goya im spanischen Zaragoza während der zerstörerischen Attacken auf das World Trade Center in New York im September 2001 realisiert.
In der Mitte des Galerieraums ist ein alter Tisch aus Holz aufgestellt. Dieses Objekt mit Vergangenheit, Charakter und einer bestimmten Ästhetik wird minimalistisch präpariert. Auf seiner Oberfläche sind auf Stäben umgebaute Laser-Pointer installiert. Neben einigen Pointern sind langsam um sich selbst drehende Spiegel optisch genau positioniert. Durch sie werden an die Wände statische und sich bewegende, intensiv rote Punkte gestrahlt.
Meine Bilderserie mit dem Titel "Atomiseur" ist konzeptuell nach den Prinzipien der reinen Malerei in den vergangenen zweieinhalb Jahren produziert worden. Ähnlich wie beim digitalen Sensor dienen die Flächen der Bilder als Felder der Konzentration, aber von ihnen aus führen energetische Linien in die Unendlichkeit.
Der Titel meiner Serie "Atomiseur" wurde einer gefundenen Messingplakette entliehen, die einst zu einem Gerät mit der gleichen Inschrift gehörte. Der Begriff bezeichnet einen Apparat, der Flüssigkeiten in kleinste Tropfen sprayartig zerstreut.
Die drei Bilder im Radius der Installation markieren die Verbindung zwischen Malerei und Technologie. Sie zeigen transformierte Satellitenaufnahmen von meinem Geburtsort, meinem Neuköllner
Wohnhaus und dem Schillerpalais.
Mit der Installation und den energetischen Bildern korrespondiert die Dokumentation "translocal codes > power". Die meisten Fotos habe ich mit meiner selbstkonstruierten und bis heute einmaligen Digitalen Weitwinkel-Lochkamera (Digitale camera obscura ohne Linsen) aufgenommen.
LASZLO KEREKES geb. 1954 in der ex-jugoslawischen Vojvodina, heute Serbien. In den 70ern Mitglied der neoavantgardistischen Künstlergruppe "Bosch+Bosch". Studium in Novi Sad und in Belgrad (diplomierter Kunstrestaurator). Art Director und Designer der Zeitschrift "Uj Symposion" in Novi Sad. 1988 Exil. Seitdem lebt er in Berlin-Neukölln.
Zahlreiche internationale Ausstellungen und Veröffentlichungen. 1997 Art/Omi New York. 1999 Goethe-Institut Budapest. 2001 Stipendium des Kunstfonds / Bonn. Teilnahme an 49. Biennale in Venedig. Maler, Performer und Fotograf: 2005 Erfinder der digitalen Lochkamera.
Hier mehr zu... Laszlo Kerekes
Jorge Lopes: "Ich bin das Genie"
Ausstellung vom 20.03.09 - 15.04.09
Vernissage am Freitag, 20.03.09 ab 20:00 Uhr.
Finissage am Sonntag, 17.04.09 ab 20:00 Uhr.
„It is with great joy that I see Jorge Lopes’ recent paintings.
They are painted according to a precise concept and belief. Although at the beginning he painted in strictly figurative way, based on the nature and rural environment where he was born and raised, the truth is that we can now see that his painting developed in a biographic way. By these words I wish to imply that at the same time his experiences changed with the impact with the city, so did his painting. (…) It’s not difficult to see that the cities were built in the same way. On top of a nature previous to the nature of the cities. (…) The paint dissolves the questions and shapes them into a defined object. Where the canvas are not pretending to be more than they are. Autonomy and memories of ideas that have already been digested, which are only meant to think of painting through painting itself. Jorge Lopes accepts that the canvas is a surface that makes him struggle not only with the display of which surrounds him, but also with the display of the act of displaying.
He ends up by creating an aesthetic concept represented in several ways.”
Ricardo Frutuoso, March 2008
Versão Portuguesa:
„É com grande felicidade que me deparo com as pinturas recentes do Jorge Lopes.
São e estão pintadas de acordo com um conceito preciso e convicto. Ainda que ao início a sua pintura se desenvolvesse de uma forma estritamente figurativa, tendo por base a natureza e o ambiente rural onde nasceu e cresceu, a verdade é que nos deparamos com uma pintura que se desenvolveu de forma biográfica. Quero com isto dizer, que tal como a sua vivência sofreu alterações com o impacto da urbe, também a pintura denota um registo urbano. Curiosamente nas camadas de tinta à superfície.
Não me parece difícil constatar que as próprias cidades tenham sido construídas da mesma forma. Em cima de uma natureza anterior à natureza das próprias cidades.
Estamos assim diante de um percurso com um sentido, onde a abstracção não tem reconhecimento algum para além do objecto que se expõe em qualquer sítio, mas onde todo e qualquer registo figura o que tem a figurar. As interrogações diluem-se com tinta e tomam forma num objecto preciso. Onde as telas não pretendem ser mais do que são. Autonomia e recordações de ideias que já foram digeridas, que não servem para mais do que pensar a pintura através da pintura.
Jorge Lopes admite que a tela é uma superfície que o faz lutar não só com a representação do que o rodeia, mas por fim, com a representação da faculdade de representar.
Acaba assim a construir uma ideia de estética representada aqui em vários fôlegos.”
Ricardo Frutuoso, Março de 2008</>
Zur Finissage von Gunhild Kreuzers
Rosige Zeiten in Neukölln!
endete die Dauerperformance mit Camilla Graff Junior alias Mona Motel
am Freitag, den 9. Januar 2009 mit ihrer geschätzten Anwesenheit von 17:00 - 20:00 Uhr:
Catering: Koch - Kunst, Fingerfood
Eintritt: frei; Spende
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Dauerperformance mit Camilla Graff Junior alias Mona Motel
In der Dauerperformance von Mona Motel wurden die Besucher gebeten, der „Prinzessin„ eine Nachricht oder ein Präsent zu schenken. Und wenn sie gerade einmal nicht im Schillerpalais war, legten Sie´s aufs Bett. Mona freute sich.
© 2008, Gunhild Kreuzer |
Künstlerinnen wie die Performenautin Gunhild Kreuzer street credible und durchschlagend das kaiserliche Pflaster eroberten. "Rosige Zeiten in Neukölln! Frau ROSE bekommt eine ROSE" heißt ihr jüngster friedliebender Totalangriff auf die Öffentlichkeit. Promenade und Galerie kreuzt Frau Kreuzer im Schillerpalais. Straße, Kiez und Kunst treffen in der Ausstellung aufeinander. Mit ihrem "Kunstanhänger" einem artionalen Wohnmobil machte die Aktionsdiva bereits Schlagzeilen.
So funktioniert das "Prinzip Rose": Eine Frau, die diesen Namen trägt, bekommt im Rahmen der Performance die gleichlautende Rose. Als Beweis ist das Klingelschild auf einem Dokufoto zu sehen. Festgehalten wird auch die Empfängerin und die Blume am Ort ihres Verbleibs. "Rose" heißen nicht nur Menschen aus dem hiesigen Kulturkreis, die türkische Rose nennt frau "Gül", weitere Nationen lassen sich nicht lumpen. Von nun an ziehen die Rosen durch Neukölln, hinter sich, nur im Falle unsachgemäßer Halterung eine Blut- ansonsten wohl eine rote Blütenspur.
Kreuzers zweiter Streich, ebenfalls als Fotoserie visualisiert ist benannt "der fernseher schaut zu ". Erstmals zeigen sich native und zugereiste Neuköllner natürlich und ungehemmt vor ihren Fernsehern. Oder müßte man sagen: dahinter? Was ist hier eigentlich vorne und hinten, wer ist der aktive und wer der hinnehmende Part? Und welche Rolle spielt die Fernbedienung? Soviel ist sicher, auf diesen Fotos ist alles zu sehen, außer TV´s.
Die Ausstellungseröffnung wird begleitet durch eine typisch Neuköllner Gruppenhängung. Sie spottet aller Beschreibung. Nur soviel steht fest, 13 bedeutende Künstler des Zuwanderungsgebietes werden zeitgleich ausgewählte Werke mit Hammer und Bohrmaschine an die Schauwände des Schillerpalais heften. Die Aktion versteht sich desgleichen als eine von drei Performances im Rahmen der Reception.
Florian von Ploetz, 90 Grad Neukölln (Fotografie)
- im Rahmen des Kulturfestivals Nachtundnebel08, präsentiert vom Kunst- und Aktionsraum Schillerpalais.
Zum europäischen Monat der Fotografie zeigt das Kunst- und Aktionsbüro Schillerpalais eine brilliante Schau des über die Grenzen Berlins hinaus verehrten Neuköllner Fotokonstrukteurs Florian von Ploetz.
Er stellt die Welt buchstäblich "auf den Kopf". Wirklich- und Befindlichkeiten werden entrückt, bis sie ihren Platz im Konstrukt gefunden haben.
Die Verblüffung des Betrachters gehört zum Konzept des kongenialen Perfektionisten. Taumel und Schwindel sind erlaubt oder beabsichtigt. Geben Sie der Realität 90 Grad, besuchen Sie Florian von Ploetz' Schau und verlieren Sie den Boden unter den Füßen.
Vernissage: Samstag, 01.11.08, 19:00 Uhr
Finissage: Freitag, 28.11., 20:00 Uhr.
Catering: Koch - Kunst, Fingerfood
Eintritt: frei; Spende
Öffnungszeiten: Mo - Fr 11 - 19 Uhr
Eine von vielen Pressemeldungen:
" Mit "90 Grad" überschreibt Florian von Ploetz aus Berlin seine Fotografien und verrät damit auch ihr Konzept und Wirkprinzip: Menschen und Interieurs in Räumen, die um 90 Grad gekippt sind. Eine hochgradig inszenierte und konstruierte Wirklichkeit, die dem Betrachter erst einmal den Boden unter den Füßen wegzieht, ehe sich ihm nach und nach, beim genauen Hinsehen, die Inszenierung und Konstruktion erschließt. Eine witzige Idee, kongenial umgesetzt und mit viel Spaß anzusehen. "
aus: "dienacht", Magazin für Fotografie, Gestaltung und Subkultur
Hier zur Homepage von Nachtundnebel08
Madeleine Boschan: Never seen before (Fotografie)
Noch feiert die Schau des Klassikers Hiroshi Sugimoti in der Neuen Nationalgalerie Erfolge. Doch die jungen Kreativen der Szene wollen aus der Dunkelkammer ans Licht. Eine von ihnen ist Madeleine Boschan. Die Malerin und Fotografin arbeitet ausschließlich mit einer Canon AE1.
Das Schillerpalais freut sich, die Werke der Wahl-Neuköllnerin erstmals in Berlin zeigen zu können. Im Fokus hat Boschan wirkungsvolle Elemente unserer Wirklichkeit. Also finden sich Details im Sucher, die man so noch nicht gesehen hat. "Never seen before" heißt folgerichtig die Schau. Zu begreifen ist, dass auch Neukölln-Shots in der Ausstellung an der Schillerpromenade ihren berechtigten Platz haben. Den Blick auf das Anwesende schärfen, dem scheinbar nebensächlichen eine ihm gebührende Hauptrolle geben. Alle Dokumente sind von der Künstlerin exakt so gesehen und festgehalten worden, wie sie schließlich in der Hängung versammelt sind. Boschans Konzept der Vollbildfotografie beinhaltet das Schneiden in der Aktion. Mehr hier: Madeleine Boschan
Vernissage: Freitag, 11.07.2008, 20:00 Uhr
Ralf Klevemann: Improvisationen am Piano
Catering: Koch - Kunst, Fingerfood
Eintritt: frei; Spende
Freitag, 18.07.2008, 20:00 Uhr
Round Table: Erkenntnis durch Vision und Traumgesicht
Janne Schäfer (Installationskünstlerin) J & K, Christopher Knapp (Ethnologe), Philip Roitman (Artist, Philosoph) Chris Poche (Kunstgeschichtler, Schüler von Lopon Namdak Rinpoche)
Samstag, 26.07.2008, 10:00 Uhr
Treffen zur Visionsreise und Fahrt zum Wolfclandorf Tipi
Anmeldung erforderlich: Telefon Schillerpalais (030) 62 72 46 70 / -73, Eintritt frei
Finissage: Freitag , 01.08.2008, 20:00 Uhr
Trommeln und Klang Lughnasad - Solar Eclipse
Das vierzigste Jubiläum des "Summer of Love" feiert das Schillerpalais mit einer Schau des gebürtigen Kanadiers Christopher Harden. In konsequenter Hippieologie stellt der multidisziplinäre Künstler die Frage nach dem Handeln des Menschen. Geschieht es aus sich heraus? Können Traumdeutungen oder übernatürliche Eingebungen den Weg des einzelnen beeinflussen? Er sagt dazu: "Raum, Licht, Farben und Kontext erscheinen aus dem Hintergrund, um jenseits der subjektiven Begrifflichkeiten das Verständnis von 'Form ist Leere' und 'Leere ist Form' unter der Prämisse 'Klarheit ist Licht' und den Primärfarben als Versinnbildlichung des reinen Raumes zwischen den Objekten zu verdeutlichen." Zeichen- und doch traumhaft begegnen uns in seiner Malerei Mythologien, Farben- und Formenspiele als sich umkreisende Konstellationen. Im gelobten Land jenseits von Ethnologie, Kunst und Religion sollen neue Wege beschritten werden. Ob sie gangbar sind, wird Thema eines Round-Tables mit Experten in der Galerie sein. Bis dahin gilt: All you need is love.
Yuki Inoue: Heim
Vernissage: Freitag, 06.06.08, 20:00 Uhr
Finissage: Freitag, 04.07.08, 20:00 Uhr
Catering: Koch - Kunst, Fingerfood
Eintritt: frei; Spende "
Heim und Heimat sind bedrohte Vokabeln und stehen auf der roten Liste aussterbender Klang- und Sinnformen. Wer könnte sie besser wiederentdecken als Yuki Inoue, global agierender Künstler mit Wohnsitz in Deutschland-Neukölln und japanischer Herkunft. Inoue verließ seinen Kulturkreis um in Europa klassisch-mittelalterliche Maltechnik zu erlernen. Auf der gemeinsamen Reise mit ihm zur Heimat der Seele begegnen uns Galaxien, Raumschiffe und Seelenlandschaften in Öl und Tempera. Wird er uns heimleuchten? Yuki Inoue zu seinem Konzept: " Wir sind alle "Reisende", die sich nach einem eigenen "Heim" sehnen. Das Thema dieser Serie meiner Arbeit ist "Heim". Darin setze ich mich mit der Bedeutung von "Heimat der Seele" auseinander, ein Ort, den jeder Mensch in der Kindheit erlebt haben sollte. Man kann ihn sich auf verschiedene Weisen vorstellen. Man kann die Heimat der Seele auch nicht immer damit vereinbaren, wo man geboren und aufgewachsen ist. Diesmal habe ich viel über meine Familie und meine Roots nachgedacht, und nahm Pinsel, um herauszufinden, wo meine immer wandernde Seele landen sollte.
Öffnungszeiten zum Festival 48 Stunden Neukölln
Freitag, 20.06.08, 10:00 - 24:00 Uhr
Samstag, 21.06.08, 10:00 - 24:00 Uhr
Sonntag, 22.06.08, 12:00 - 23:00 Uhr
Infinite Unity in Berlin 2008
13. bis 31. Mai 2008
New York in Berlin Neukölln
Upcoming International Event
International Art Exhibition
We will be holding an international cultural exchange exhibition titled "Infinite Unity" in Berlin, Germany. This invitational exhibition will be held consisting only of selected Japanese and American artists whose artworks and cultural activities achievements were judged as superior. Accompanying globalization of modern society, great attention is being given to international cultural exchange.
An importance has been starting to be placed in various forms of international collaborations starting with cross-national cooperation of such as international enterprises, developments of technology, planning of ecology project and so forth. Recently, to build a foundation of an international cooperation, many international exchange projects are taking place in various regions.
The genuine meaning of international exchange is mutually accepting and appreciating each other´s reciprocal cultural difference. We believe that with having respect for a foreign culture, the true meaning is only than achieved.
Culture is born as a sign of humanity´s progress and development as a human being reflecting each period. Without saying, within that, art is crystallization of humanity´s most sublime culture.
Art is given birth from inside each country´s and region´s society with background of cultivated culture of that period. Psychological and emotional harmony of that country and their society can be derived from the cultural exchange through art with a background of the urge to understand culture.
We believe, it can be said that art, for sure, is one of the existence that can cross over the barrier of politics, race, religion and language in the international society and flow into general public without distinction.With that art as the center for international exchange will be very important from now in the increasing developments of globalization of international society to have urges of genuine reciprocal understanding.
We believe that art will also continue to transfigure more and more in present-day´s ever changing hectic situation of the society. Through this international project, we will be very content if our wish to contribute even if it is little to the genuine meaning of the international exchange and of course to this new art scene and development of art comes true. (off. press)
Director Assistant Director Curator
Anita S.Shahi Tyler Peck Eitoku Sugimori,
Rene Bouchard,
David Filmore,
John Smith
A-forest Gallery New York
134 West 29th Street
Suite 1010 New York
NY 10001
Tel / 1.212.673.1168
www.a-forestgallery.com
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Akiko Arai, Andrew Greene, Anne Dushanko Dobek, Carol Pfeffer, Claudia Teller, Daniel Filiponne, Debbie T.Davis, Hiroko Ichino, Hiroshi Watanabe, Issey Koyama, Jorge Posada, Julie Combal, Junko Akimoto, Junko Iwasa, Kazuhiro Honda, Kellyann Monaghan, Machiko Kawasaki, Maiko Hasuo, Maki Akabane, Maria Hartmann, Mark Korns, Miho Ogawa, Mioko Tsuzuki, Richard Ackoon, Rie Iguchi, Sayako Ito, Sharla Flock, Siori Kitajima, Stephan Fowlkes, Suzuna Iwasa, Takashi Abe, Tomokazu Shimizu, Toshiaki Kurahashi, Valerie Huhn, Yohko Aoki, Yusuke Kobara Opening Reception / Vernissage: May, 16th (Fri.) 20 h Show Dates: May 13th (Tues.) - 31st (Sat.) Gallery Hours: Mon. - Sat. 11 - 19 h Schillerpalais Schillerpromenade 4 12049 Berlin Tel +49.30.62.72.46.70 Preview Infinite Unity in Berlin 2008
Bis 9. Mai 2008
Finissage am Fr, 09.05.08, 20 Uhr
Catering: Koch - Kunst, Fingerfood
„ Neukölln rockt “, schreiben gutinformierte Journalisten. Ein Teil der Show ist die Neuköllniade, die wohlsortierte Werkschau des Künstlernetz Neukölln und des Schillerpalais.
An der Schillerpromenade zeigen ausgesuchte Künstler der leichtesten und härtesten Neuköllner Kunst-Millieus ihr Schaffen.
Eine Compilation vieldiskutierter Kunst , Crossover gängiger Genre.
Hinreißend und zu empfehlen: Die Neuköllner Heimatrechtlerin Gunhild Kreuzer mit ihrer Art-Aktion "Ich hab das Zeug dazu!" und eine Lesung von Gisela Augstein zur Vernissage am Freitag, den 4.04.2008 um 20 Uhr
Die Werke sind käuflich. Es gilt die ausgelegte Werkliste. Der Verkauf beginnt am 4.04.2008 um 20 Uhr mit der Vernissage.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Neuköllniade
Asya Asbaghi, Regina Augstein, Yasmin Danndorfer, Claudia Gatterburg, Birgit Haase, Andreas Haltermann, Iris Hillmeister-Becker, Johanna Kleve, Annette Köhn, Gunhild Kreuzer, Deborah Phillips, Susanne Piotter, Rolf Reicht, Latifa Sayadi, Ricarda Schuh , Andrea Streit
Die KUNSTSTAFFEL 2007 des Aktionsraums Schillerpalais war ein großer Erfolg! Vom 16. März bis 29. Juni 2007 erarbeiteten Dozenten und Kursteilnehmer, in verschiedenen Seminaren zum Thema Künstler und Selbstständigkeit, nützliche Informationen und Sachzusammenhänge rund um die künstlerische Existenz. Die Ergebnisse sind nun - zum Teil - dokumentiert. Mehr dazu unter Künstlernetz Neukölln (V-Menu: Service:INFOTHEK)
Malerei von Ommo Wille
Ausstellung vom 22. Februar bis 28. März im Schillerpalais, Schillerpromenade 4
Vernissage: Fr, 22.02.08, 20:00 Uhr Finissage: Fr, 28.03.08, 20:00 Uhr. Öffnungszeiten: Mo - Fr 11 - 19 Uhr Darf ein norddeutscher Künstler so etwas: Mediterran und heiter, befangen und frei, konzentriert und spielerisch auf die Heimat schauen, den landläufigen schwermütigen Blick auf das karge wie auch faszinierende Land vermissen lassen, ein Szenario deutscher Landschaften zeigen, wie wir es so noch nicht sehen durften? Liegendschlafende Geestfelder, bonsaischiefe Bäume, schutzsuchende Halligen und Höfe, verschwenderische Gischt mit wenigen markanten Pointen unmissverständlich kenntlich gemacht. Und der Horizont, der es sich in keinem seiner großformatigen Werke nehmen lässt, Unendlichkeit und Größe zu demonstrieren. Der ostfriesische Berliner Ommo Wille räumt auf mit dem flachen Blick auf ein vermeintlich flaches Land. Das zu können musste er gehen und malt die Küste auch nur in seinem Berliner Altbau-Atelier. - Und da sage einer, Landschaften seien allenfalls Tapetenmotive. Wille präsentiert im Schillerpalais auch Teile seines Zyklus von Portraits. "Gesichtslandschaften" könnte man sie benennen. In einem fachmedizinischen Buch der 50er Jahre fanden sich Aufnahmen von herzkranken Patienten verschiedener Altersgruppen. Der Künstler schuf das Portrait des Portraits. Aus den tragischen Schicksalen der heute wohl schon meist verstorbenen wurden Leinwandpersönlichkeiten mit einem Eigenleben, das fortdauert und dem Betrachter eine heimliche Sympathie entlockt. Wo immer ihr seid, seid gegrüßt. ... mehr
... die unerhörte Kunstnacht am 3. November, ab 19 Uhr
Werden Sie Teil eines exklusiven Treffens mit der außergewöhnlichen Kunstszene Neuköllns.
Zwischen 19 Uhr und mindestens bis Mitternacht gibt es über 50 Ausstellungen in Galerien, Ateliers, Arbeitsräumen Neuköllner Künstler/innen, Performances, Tanz und Live-Aktionen zu erleben.
Kostenlose Chauffeure, Taxen garantiert kostenfrei
Genießen Sie den Luxus, sich kostenlos mit einer der bereitgestellten Taxen im Viertelstundentakt von einem zum nächsten Ort der Kunst chauffieren zu lassen.
Freier Eintritt an allen Orte
Essen, Trinken, Loungen - Ausgesuchte Bars, Clubs und Cafés laden ein.
Ausstellung bis 7. Dezember
LGX Lillian Mousli zeigt im Schillerpalais 200 Bilder
Öffnungszeiten: Mo - Fr, 9 - 19 Uhr
DIE KÜNSTLERIN:
LGX Lillian Mousli ist Deutsch-Amerikanerin, Comiczeichnerin und Malerin, 1960 in München geboren. Ihre Cartoons erscheinen regelmäßig in der Stadtzeitung tip. Bei "Nachtundnebel" zeigt Lillian Mousli in über 200 sich aufeinander beziehenden Gemälden, die süße Finsternis unserer wunderbaren Welt. Neue Bilder aus 'Augen der Angst' und neue Werke zur 'Memory'-Serie. Lillian Mousli
Das komplette Programm (Webseite) zu Nachtundnebel07 finden Sie hier.
* Japanisches Kunstfest
* Kunst während der Asien-Pazifik-Wochen
* Unter der Schirmherrschaft der Japanischen Botschaft und Deutsch-Japanischen Gesellschaft
Ausstellung mit Toshiko Komai (Malerei), Friederike Kirchner (Malerei), Kazuma Nagatani (Skulpturen), Nana Hirose (Skulpturen)
Bis 12. Oktober 2007 im Schillerpalais, Schillerpromenade 4
Finissage: Fr ,12.10.07, 20:00 Uhr. Live: Hoshiko Yamane (Violine)
Catering: jeweils japanische Koch-Kunst, Fingerfood
Eintritt: frei; Spende
Einer der Höhepunkte während der Asien-Pazifik-Wochen ist das japanische Kunstfest "Matsuri". Am Samstag, den 15.09.07 um 20 Uhr im Schillerpalais. Mit den Künstlern Toshiko Komai, Friederike Kirchner (Malerei), Nana Hirose und Kazuma Nagatani (Skulptur).
Dem "Matsuri" wohnt eine Kraft inne, die mit den Worten "Blut", "seltsam", "flammenartig", "Leben, das aus der Erde entspringt" beschrieben werden kann. Das Matsuri-Fest gibt den gleichsam zurückhaltenden und chiffrierten Japanern die Möglichkeit der emotionalen Entladung. Im Schillerpalais wird der Matsuri als Kunstfest gefeiert.
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Festival für Tanz, Körpertheater und Performance in Neukölln vom 22. - 24. Juni und 7. Juli 2007
BILDERGALERIE zum I. Teil, 22.-24. Juni
BILDERGALERIE zum II. Teil, 7. Juli 2007