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Wien 1900 Klimt, Schiele und ihre Zeit
Basel, Fondation Beyeler, bis 16. Januar 2011
Wien um 1900 gehört mit der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte zu den Geburtsstätten der Moderne. Die Fondation Beyeler organisiert zu diesem facettenreichen Thema die erste grosse Ausstellung in der Schweiz. Es werden rund 200 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen gezeigt, dazu Architekturmodelle, Möbel, Textilentwürfe, Glas- und Silberobjekte, Künstlerplakate und Fotografien.
Im Zentrum der Ausstellung zur Wiener Moderne stehen die berühmten ornamentalen Porträts und Landschaften von Gustav Klimt, die ausdrucksstarken Körperdarstellungen von Egon Schiele sowie die legendären erotischen Zeichnungen beider Künstler. Zudem werden Werke von Oskar Kokoschka, Richard Gerstl und Arnold Schönberg präsentiert. Als roter Faden zieht sich durch die Ausstellung die Idee des Gesamtkunstwerks, die für die Künstler, Kunsthandwerker und Architekten der Wiener Secession und der Wiener Werkstätte ein Leitmotiv war: Davon legen die Modelle und Zeichnungen wichtiger Architekturbauten und die Möbel der bedeutendsten Architekten dieser Zeit – darunter Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Adolf Loos – ebenso beredtes Zeugnis ab wie die Objekte der angewandten Kunst, allen voran diejenigen von Koloman Moser.(off. press)
Bild: Gustav Klimt: Goldfische,1901/1902, Öl auf Leinwand, 181 x 67 cm, Kunstmuseum Solothurn, Dübi-Müller-Stiftung

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