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NEUES AUS DER WISSENSCHAFT - Überblick 


vom 18.09.2020

FORSCHUNGSERGEBNISSE


Auch Schimpansen leiden ein Leben lang, wenn sie im Kindesalter die Mutter verlieren

Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie 

Der Tod eines Elternteils ist für ein Kind traumatisch und Waisenkinder leiden häufig für den Rest ihres Lebens unter diesem Verlust – ein verzögertes Wachstum und gesundheitliche Probleme können die Folgen sein.Eine neue Studie des Taï-Schimpansenprojekts in der Elfenbeinküste und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig belegt nun, dass bei Schimpansen verwaiste Söhne weniger konkurrenzfähig sind und weniger eigene Nachkommen haben als solche, die weiterhin mit ihren Müttern leben. Es bleibt die Frage: Was bieten Schimpansenmütter ihren Kindern, das sie gesünder und konkurrenzfähiger macht?
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754372




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Indischer Monsun ist nach Vulkanausbrüchen besser vorhersagbar

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung 

Große Vulkanausbrüche können dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit des indischen Monsun zu verbessern – die Regenzeit ist für die Landwirtschaft und damit für die Ernährung von einer Milliarde Menschen von entscheidender Bedeutung. Was paradox erscheint, weil Vulkanausbrüche so unregelmäßig sind, ist tatsächlich auf eine stärkere Wechselwirkung zwischen dem Monsun über weiten Teilen Südostasiens und dem El-Niño-Phänomen immer nach einer Eruption zurückzuführen. Dies konnte jetzt ein indisch-deutsches Forscherteam durch die Kombination von Daten aus meteorologischen Beobachtungen, Computersimulationen und geologischen Archiven wie Korallen und Eiskernen aus vergangenen Jahrtausenden zeigen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754323



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UFZ-Modelle im Einsatz gegen die Afrikanische Schweinepest

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ 

Seit 10. September ist die ASP in Deutschland angekommen. Durch die konsequente Umsetzung der EU-Notfallstrategie lässt sie sich am ehesten stoppen, sagen UFZ-Forscher um Hans-Hermann Thulke. Ihre Modellierungen fließen ein in Bekämpfungspläne und eine mögliche Exit-Strategie.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754400


Weitere Art: Forschungs- / Wissenstransfer



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Neurologie - Muster der Schmerzlinderung

Ludwig-Maximilians-Universität München 

Verschiedene kognitive Strategien beeinflussen das Schmerzempfinden. Dabei sprechen sie jeweils unterschiedliche Bereiche im Gehirn an, wie der LMU-Neurowissenschaftler Enrico Schulz zeigt.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754399



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Das erste ägyptische Referenzgenom des Menschen

Universität zu Lübeck 

Multiethnische Unterschiede: Genetische Risikofaktoren lassen sich nicht einfach von einer Population auf eine andere übertragen
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754391



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Wie Forscher dem Vogelgehirn bei der Arbeit zusehen

Ruhr-Universität Bochum 

Wie fällen Vögel Entscheidungen und welche Gehirnbereiche sind besonders aktiv, wenn sie Aufgaben lösen? Diesen Fragen gehen Forscherinnen und Forscher vom Lehrstuhl für Biopsychologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) nach. Bislang konnten mithilfe der funktionellen Kernspintomografie (fMRT) nur narkotisierte und damit inaktive Vögel untersucht werden, sodass eine Untersuchung von Gehirnprozessen, die während der Lösung von Aufgaben ablaufen, nicht möglich war. Nun hat ein Team der Arbeitseinheit Biopsychologie einen Versuchsaufbau konstruiert, mit dem sie erstmals fMRT-Untersuchungen an wachen Tauben durchführen und somit auch kognitive Prozesse erforschen können.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754381


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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The True Costs of Food

Universität Greifswald 

What does food really cost? This question has been approached by researchers from the University of Greifswald and the University of Augsburg in a joint practice project with the PENNY Markt GmbH. Answers were gained by calculating the ecological follow-up costs of various kinds of food. The project aims to demonstrate the large difference between the price of food and its real value. Animal products perform particularly badly in the calculations.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754371

Bild:  Food


Weitere Art: Buntes aus der Wissenschaft



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Formel 1 auf dem Hallenboden

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML 

Mit dem »LoadRunner« hat das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML eine neue Generation Fahrerloser Transportfahrzeuge (FTF) mit enormer Sortierleistung entwickelt. Dank hochverteilter Künstlicher Intelligenz und Kommunikation über 5G ist das High-Speed-Fahrzeug ein weltweiter Meilenstein in der Schwarmrobotik – und prädestinierter Schlüssel für die Transformation der Wirtschaft in eine Silicon Economy.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754368


Weitere Art: Forschungsprojekte



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Die wahren Kosten von Lebensmitteln

Universität Greifswald 

Was kosten uns Lebensmittel wirklich? Dieser Frage sind Forschende der Universität Greifswald und der Universität Augsburg in einem Praxisprojekt mit der PENNY Markt GmbH nachgegangen. Für dieses haben die Wissenschaftler*innen die ökologischen Folgekosten verschiedener Lebensmittel berechnet. Das Projekt soll den großen Unterschied des Verkaufspreises von Lebensmitteln und deren wirklichen Wert darlegen. Vor allem tierische Produkte schneiden nach den Berechnungen schlecht ab.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754366


Weitere Art: Buntes aus der Wissenschaft



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Corona-Folgen für junge Menschen: Forschungsverbund empfiehlt Einrichtung einer ad-hoc-Sachverständigen-Kommission

Stiftung Universität Hildesheim 

Der Forschungsverbund „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“ hatte im Mai 2020 die beiden bundesweiten Studien JuCo („Wie erleben Jugendliche die Corona-Krise?“) und KiCo („Wie ist der Familienalltag in Zeiten der Coronavirus-Pandemie?“) veröffentlicht. Basierend auf den Ergebnissen dieser Studien publiziert der Forschungsverbund nun seine politischen Handlungsempfehlungen und seine Forderung nach einem Nachteilsausgleich für Kinder, Jugendliche und Familien. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754365
Weitere Art: Wissenschaftspolitik



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Promising computer simulations for stellarator plasmas

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik 

Path to higher thermal insulation of the plasma / Reduction of plasma turbulence The turbulence code GENE (Gyrokinetic Electromagnetic Numerical Experiment), developed at Max Planck Institute for Plasma Physics (IPP) at Garching, Germany, has proven to be very useful for the theoretical description of turbulence in the plasma of tokamak-type fusion devices. Extended for the more complex geometry of stellarator-type devices, computer simulations with GENE now indicate a new method to reduce plasma turbulence in stellarator plasmas. This could significantly increase the efficiency of a future fusion power plant. 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754361


Weitere Art: Forschungsprojekte



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Vielversprechende Computersimulationen für Stellarator-Plasmen

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik 

Weg zu höherer Wärmeisolation des Plasmas beschrieben / Senkung der Plasma-Turbulenz Zur theoretischen Beschreibung der Turbulenz im Plasma von Fusionsanlagen des Typs Tokamak hat sich der im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching entwickelte Turbulenzcode GENE (Gyrokinetic Electromagnetic Numerical Experiment) bestens bewährt. Für die komplexere Geometrie der Anlagen vom Typ Stellarator erweitert, weisen die Computersimulationen mit GENE jetzt auf eine neue Methode hin, die Plasma-Turbulenz in Stellarator-Plasmen zu reduzieren. Dies könnte die Effizienz eines künftigen Fusionskraftwerks deutlich erhöhen. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754359


Weitere Art: Forschungsprojekte



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Raids and bloody rituals among ancient steppe nomads

Universität Bern 

Traces of violence on 1700 year old skeletons allow researchers to reconstruct warfare and sacrifices of nomads in Siberia. An international and interdisciplinary team of anthropologists, archaeologists and specialists in forensic sciences led by Marco Milella from the University of Bern performed a detailed and revealing analysis of the traumas found on the skeletal remains.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754347



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New high-speed test shows how antibiotics combine to kill bacteria

Schwedischer Forschungsrat - The Swedish Research Council 

Researchers at Uppsala University have developed a new method to determine – rapidly, easily and cheaply – how effective two antibiotics combined can be in stopping bacterial growth. The new method is simple for laboratories to use and can provide greater scope for customising treatment of bacterial infections. The study is published in PLOS Biology.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754338



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Wie sich Zellen an Umweltveränderungen und Stress anpassen

Justus-Liebig-Universität Gießen 

Forscherteams aus Gießen, Frankfurt und Australien untersuchen das komplexe Zusammenspiel von Signalübertragung und Genexpression
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754335



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Menschen haben wenig Vertrauen beim Austausch von Genom-Daten 

Universität Wien 

Zukunft der Genomforschung in Gefahr Menschen haben nach wie vor wenig Vertrauen in den für die Genomforschung nötigen Datenaustausch. Das belegt die bislang größte Umfrage zum Thema, die von der Cambridge University u.a. in Zusammenarbeit mit der Politikwissenschafterin Barbara Prainsack von der Universität Wien durchgeführt wurde: Weniger als die Hälfte der Befragten möchte ihre genetischen Informationen für mehr als einen Zweck verwendet wissen. Die Studie erscheint aktuell im renommierten American Journal of Human Genetics.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754334
Weitere Art: Forschungsprojekte



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Hochschule Osnabrück: Neue regionale Apfelsorte „Deichperle“ vom Campus Haste für Norddeutschland

Hochschule Osnabrück 

Züchtungserfolg nach 18 Jahren intensiver Forschungsarbeit: Die „Deichperle“ hat das Wissenschaftsteam und die Obstbaubetriebe gleichermaßen überzeugt und das nicht nur durch ihren saftig-süßen Geschmack und die hohen Erträge. Nun erobert die neue Apfelsorte die ersten Wochenmärkte und Geschäfte. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754331


Weitere Art: Forschungs- / Wissenstransfer



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Ausgezeichnet! Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) ehrt herausragende Nachwuchswissenschaftler 

Deutsche Gesellschaft für Immunologie 

Jährlich vergibt die Deutsche Gesellschaft für Immunologie zwei Promotions- und drei Early-Career-Preise an Nachwuchswissenschaftler, die einen herausragenden Beitrag auf dem Gebiet der Immunologie geleistet haben. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt am 16. September 2020. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754315
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Model comparison: Experts calculate future ice loss and sea-level contributions of Greenland and Antarctica

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung 

The major international project ISMIP6 offers new estimates of how much melting ice sheets will contribute to global sea-level rise by 2100
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754178
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Modellvergleich: Forscher berechnen künftige Eisverluste und Meeresspiegelbeiträge Grönlands und der Antarktis

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung 

Internationales Großprojekt ISMIP6 liefert neue Schätzungen, in welchem zusätzlichen Maße die Eisschilde bis zum Jahr 2100 zum globalen Meeresspiegelanstieg beitragen werden
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754175
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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TU Berlin: Wo ist Radfahren in Berlin gefährlich? / Erste Forschungsergebnisse liegen vor

Technische Universität Berlin 

Erste Ergebnisse des Forschungsprojekts SimRa zeigen, wo es für Radfahrer*innen in Berlins Straßenverkehr gefährlich ist 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754292



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Promotion an der H-BRS zu solarbetriebenen Energiesystemen in Westafrika

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg 

Ina Neher, Doktorandin am Internationalen Zentrum für nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, hat nun an der Universität zu Köln ihre Doktorarbeit vorgelegt, in der sie sich mit den Bedingungen für ein solarbetriebenes Energiesystem in Westafrika beschäftigt. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754283
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Darf man angesichts des Klimawandels noch in den Urlaub fliegen?

Ruhr-Universität Bochum 

„Der Klimawandel ist die größte Herausforderung, vor der die Menschheit je stand, und es gibt keine Möglichkeit, die Bedrohung in letzter Sekunde abzuwenden, wie zum Beispiel bei diplomatischen Krisen“, macht Dr. Anna Luisa Lippold deutlich. Sie hat sich in ihrer Dissertation im Arbeitsbereich Angewandte Ethik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) bei Prof. Dr. Klaus Steigleder mit einer Frage befasst, die viele umtreibt: Welche individuellen moralischen Pflichten haben wir angesichts des Klimawandels? Anders ausgedrückt: Darf man noch in den Urlaub fliegen? Fleisch essen? Milch im Kaffee trinken? Ihre Antwort darauf gibt sie in der aktuellen Ausgabe von Rubin, dem Wissenschaftsmagazin der RUB.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754272



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Unterrichten und Lehren in der Corona-Krise: Technische Unterstützung fehlt in Schulen und Hochschulen

FernUniversität in Hagen 

Das digitale Zeitalter ist in vielen Schulen noch nicht angekommen, wie eine Studie der FernUniversität zum Fernunterricht an Schulen und Fernlehre an Hochschulen zeigt. Die Bildungsteilhabe in der Corona-Krise ist massiv gefährdet. Anfang April startete die offene Online-Umfrage zum Unterrichten und Lehren an Schulen und Hochschulen. Inzwischen werden fortlaufend Ergebnisse der Studie zur „Professionalität und Bildungsgerechtigkeit in der Krise“ (ProBiKri-Studie) veröffentlicht und vertiefende Interviews ausgewertet. Als wesentlichen Grund für den Ausfall von Unterricht und Lehre in der Corona-Krise geben die Befragten die fehlende technische und mediendidaktische Unterstützung an.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754266
Weitere Art: Studium und Lehre



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Laboratory study analyzes toxicity: Chemicals in bioplastics are not safer than those in conventional plastics

ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung 

So-called “bioplastics” are marketed as an environmentally friendly alternative to conventional, petroleum-based plastics. They can be made from renewable feedstock, might be bio-degradable or even both. The question is however if these biomaterials are safer than conventional plastics with regard to the chemicals they contain. A new study published today in the journal Environment International addresses this question. Scientists have analyzed everyday products made of bio-based and/or biodegradable materials now report that the chemicals these alternatives contain are similarly toxic like those in conventional plastics.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754264




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Laborstudie zu Toxizität: Produkte aus „Bioplastik“ keine unbedenkliche Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen

ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung 

Sogenanntes „Bioplastik“ gilt als umweltfreundliche Alternative zu konventionellen, erdölbasierten Kunststoffen. Es kann aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden oder kompostierbar sein oder sogar beides. Aber sind diese Biomaterialien weniger bedenklich als herkömmliches Plastik, was ihre chemische Zusammensetzung betrifft? Nein, lautet das Ergebnis der bisher umfassendsten Laborstudie dazu, die heute in der Zeitschrift Environment International erschienen ist. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754259




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ContiVir, a spin-off project of the Max Planck Institute Magdeburg, successfully developed a COVID-19 vaccine candidate

Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg 

With the current pandemic crisis, the lack of worldwide vaccine manufacturing capacity has become a serious concern. ContiVir, a spin-off project at the Max Planck Institute for Dynamics of Complex Technical Systems Magdeburg, has successfully produced a virus-like particle as a COVID-19 vaccine candidate, using a fully scalable system for quick vaccine manufacturing in large scales. The technologies and processes have been developed by Dr.-Ing. Felipe Tapia und Dr.-Ing. Pavel Marichal-Gallardo, members of the Bioprocess Engineering group (headed by Prof. Dr.-Ing. Udo Reichl).
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754255
Weitere Art: Forschungsprojekte



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ContiVir, ein Spin-off des Max-Planck-Instituts Magdeburg, entwickelt erfolgreich einen COVID-19-Impfstoffkandidaten

Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg 

Angesichts der aktuellen Pandemiekrise ist der Engpass an Kapazitäten zur Herstellung von Impfstoffen weltweit zu einem ernsthaften Problem geworden. ContiVir, ein Spin-off-Projekt am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg, hat jetzt einen virus-ähnlichen Partikel als COVID-19-Impfstoffkandidaten hergestellt, unter Verwendung eines vollständig hochskalierbaren Systems für die schnelle und effiziente Produktion von Impfstoffen in großen Mengen. Die Technologien und Verfahren wurden von Dr.-Ing. Felipe Tapia und Dr.-Ing. Pavel Marichal-Gallardo aus der Forschungsgruppe Bioprozesstechnik (Leitung: Prof. Dr.-Ing. Udo Reichl) entworfen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754254
Weitere Art: Forschungsprojekte



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Ändert Corona den Stellenwert von Innovation Labs?

Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO 

Kurzstudie des Fraunhofer IAO zeigt an sechs Fallbeispielen die Bedeutsamkeit von physischen Innovationsräumen Die Corona-Pandemie hat das gewohnte Zusammenarbeiten in vielen Unternehmen auf den Kopf gestellt: Die Arbeit wurde ins Homeoffice verlegt und digitale Möglichkeiten wurden ausprobiert. Doch wie ist Innovationsarbeit in diesem Rahmen möglich? Die Kurzstudie »Future Innovation Labs« des Fraunhofer IAO stellt sechs unterschiedliche Innovationsräume vor und fragt die Macher*innen, was sich nun ändert.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754237
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Studiengänge für Westbalkan entwickelt: kultur-touristisches Forschungsprojekt erfolgreich abgeschlossen

Hochschule Heilbronn 

• Lehrpläne für kultur-touristische Studiengänge in den Westbalkanstaaten erstellt • Grund: Kultur-Tourismus soll positiven Einfluss auf die Entwicklung der Länder haben • Nach 3,5 Jahren ist das EU-geförderte Forschungsprojekt erfolgreich beendet 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754228


Weitere Art: Forschungsprojekte



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Siberia’s permafrost erosion has been worsening for years

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung 

Coastal erosion in the Lena Delta is contributing to the greenhouse effect
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754224


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Permafrostboden in Sibirien erodiert seit Jahren immer stärker 

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung 

Küstenerosion im Lena-Delta trägt zum Treibhauseffekt bei
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754223


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Neuer biochemischer Mechanismus bietet Ansatzpunkt für zukünftige Krebstherapien

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 

Forscher um Univ.-Prof. Dr. Bernd Moosmann, Institut für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz, haben in ihrer Studie „Prooxidative chain transfer activity by thiol groups in biological systems” herausgefunden, dass die Kettentransfer-Reaktion auch in lebenden Zellen existiert. Der Mechanismus der Kettentransfer-Katalyse ist seit den 1940er Jahren aus der Polymerchemie bekannt, wurde jedoch noch nie in einer lebenden Zelle beobachtet. Die in der Zeitschrift „Redox Biology“ veröffentlichten Erkenntnisse könnten langfristig dazu dienen, diesen Mechanismus medizinisch zu nutzen und neue Wirkstoff-Therapien zur Behandlung von parasitären Infektionen und bösartigen Tumoren zu entwickeln.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754219


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Analysing molecular structures in more detail

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 

Research team from Kiel University develops new NMR methods for investigating paramagnetic complexes and supramolecular cages 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754208


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Molekülstrukturen detaillierter analysieren

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 

CAU-Forschungsteam entwickelt neue NMR-Methoden zur Untersuchung von paramagnetischen molekularen Käfigen 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754206


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Flüssiges Wasser bei 170 Grad Celsius - Röntgenlaser enthüllt anomale Dynamik bei ultraschnellem Erhitzen

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY 

Mit dem europäischen Röntgenlaser European XFEL hat ein Forschungsteam untersucht, wie sich Wasser unter Extrembedingungen aufheizt. Dabei konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Wasser beobachten, das selbst bei mehr als 170 Grad Celsius noch flüssig blieb. Die Untersuchung zeigt ein anomales dynamisches Verhalten von Wasser unter diesen Bedingungen. Die Ergebnisse der Studie, die in den „Proceedings“ (PNAS) der US-Akademie der Wissenschaften veröffentlicht sind, haben grundlegende Bedeutung für die Planung und Analyse von Untersuchungen empfindlicher Proben per Röntgenlaser.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754193


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Why do hospital germs bind more strongly to certain surfaces than to others?

Universität des Saarlandes 

Multiresistant bacteria are a serious problem in hospital and healthcare environments. By forming a biofilm, these pathogens can colonize door handles and light switches and their presence on medical implants can lead to serious cases of post-operative infection. A team of physicists at Saarland University has now shown why hospital germs adhere strongly to surfaces from which water simply rolls off, but bind so poorly to surfaces that are easily wetted by water. These results from studies in both experimental and theoretical physics may help to improve antibacterial surfaces. The research work was recently published in the journal ‘Nanoscale’.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754192


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Verschiedene Haftmechanismen von Bakterien grundlegend verstanden

Universität des Saarlandes 

In Krankenhäusern sind multiresistente Bakterien eine ständige Bedrohung. Dort können sie zum Beispiel Türgriffe und Lichtschalter besiedeln und auf Implantaten zu schweren Infektionen führen. Ein Team der Physik der Universität des Saarlandes hat jetzt gezeigt, warum die Krankenhauskeime besonders gut an Materialien haften, von denen Wasser abperlt und besonders schlecht an Oberflächen, die von Wasser benetzt werden. Diese Forschungsergebnisse aus der experimentellen und theoretischen Physik können helfen, antibakterielle Oberflächen zu verbessern. Sie wurden im renommierten Forschungsmagazin „Nanoscale“ publiziert.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754190


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Security by reconfiguration: DFKI implements encryption components that dodge attackers

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI 

Encryption software plays an important role on the path to better data protection, but computer systems can also be attacked physically. By intercepting current fluctuations or causing errors via electromagnetic pulses, devices such as smartphones and key cards become vulnerable to attacks. In a project funded by the German Federal Ministry for Education and Research (BMBF), the German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI) and several project partners have developed a method in order to protect data from physical attacks - for example by making hardware implementations of current encryption independently dodge attackers.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754174


Weitere Art: Forschungsprojekte



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Sicherheit durch Rekonfiguration: DFKI implementiert Verschlüsselungskomponenten, die Angreifern ausweichen

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI 

Verschlüsselungssoftware spielt auf dem Weg zu mehr Datenschutz eine wichtige Rolle, doch können Computersysteme auch auf physikalischem Wege angegriffen werden. Durch das Abfangen von Stromschwankungen oder das Auslösen von Fehlern durch elektromagnetische Impulse werden Geräte wie Smartphones und Schlüsselkarten angreifbar. In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt hat das DFKI gemeinsam mit mehreren Partnern Methoden entwickelt, um Daten vor physikalischen Angriffen zu schützen – beispielsweise, indem Hardwareimplementierungen von gängigen Verschlüsselungen einem Angreifer selbständig ausweichen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754173


Weitere Art: Forschungsprojekte



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Paläontologie - Älteste Spermien der Welt

Ludwig-Maximilians-Universität München 

In einem Bernstein entdeckte ein internationales Team von Paläontologen im Inneren eines weiblichen Muschelkrebses 100 Millionen Jahre alte Riesenspermien. Offenbar hatte das winzige Krustentier sich kurz zuvor gepaart, ehe es im Baumharz eingeschlossen wurde.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754172




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Reprogramming Brain Cells Enables Flexible Decision-Making

Universität Zürich 

Humans, like other animals, have the ability to constantly adapt to new situations. Researchers at the Brain Research Institute of the University of Zurich have utilized a mouse model to reveal which neurons in the brain are in command in guiding adaptive behavior. Their new study contributes to our understanding of decision-making processes in healthy and infirm people.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754168




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Flexibles Handeln durch Umprogrammieren von Hirnzellen

Universität Zürich 

Menschen wie Tiere haben die Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Situationen einzustellen. Das Institut für Hirnforschung der Universität Zürich zeigt nun im Mausmodell, welche Nervenzellen im Gehirn hierbei das Kommando haben. Die Studie trägt so zum Verständnis von Entscheidungsprozessen bei gesunden und kranken Menschen bei.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754167




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Wie retten wir Europas letzte Urwälder?

Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig 

Nur um 1 % müssten die Waldschutzgebiete Europas ausgeweitet werden, um die meisten verbliebenen europäischen Urwälder zu schützen. Das hat ein internationales Forscherteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) errechnet. Die in der Zeitschrift Diversity and Distribution veröffentlichte Studie erfasst erstmals europaweit die Verbreitung und den Schutzstatus der letzten weitestgehend unberührten Wälder. Sie zeigt, wo dringender Handlungsbedarf zur Erhaltung besteht und liefert wertvolle Informationen zur Umsetzung der neuen EU-Biodiversitätsstrategie.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754154


Weitere Art: Forschungs- / Wissenstransfer



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Europe’s primary forests: What to protect? What to restore?

Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig 

An expansion of the protected areas by only about 1% would sufficiently protect most remaining primary forests in Europe. This is one of the main results of a study conducted by an international team led by researchers from the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv), Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) and Humboldt-Universität zu Berlin (HU). The study, published in Diversity and Distribution, is the first assessment of the conservation status of Europe’s primary forests. It identifies protection gaps and areas with restoration needs to reach conservation targets. In addition, it provides valuable information how to implement the new EU Biodiversity Strategy.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754144


Weitere Art: Forschungs- / Wissenstransfer



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Willst du eine Führungspersönlichkeit sein? Dann schnell sein!

Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) 

Ein Forschungsteam der Universität Konstanz, des Exzellenzclusters „Science of Intelligence“ und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) zeigt mit Hilfe modernster Robotik erstmals, dass die individuelle Geschwindigkeit einzelner Tiere innerhalb der Gruppe kollektive Verhaltensmuster erklären kann, und dass das Gruppenverhalten durch die schnelleren Individuen bestimmt wird. Die Studie in „Biology Letters of the Royal Society“ gibt Erkenntnisse über komplexe kollektive Verhaltensmuster in der Natur. Dies ist auch Grundlagenforschung für die Entwicklung von Robotersystemen, die sich kollektiv bewegen – wie Roboterschwärme, fahrerlose Autos und Drohnen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754157


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Ein Gen für die Massenproduktion von Antikörpern 

IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften GmbH 

WissenschaftlerInnen am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – bringen im Zuge der aktuellen COVID19 Situation neue Erkenntnisse über die Biologie und die Struktur von Antikörpern, die eine wesentliche Rolle in der körpereigenen Abwehr spielen. Das Gen JAGN1 hat dabei eine Schlüsselfunktion.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754112




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A protein for the mass production of antibodies

IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften GmbH 

Scientists from the Institute of Molecular Biology of the Austrian Academy of Sciences and the University of British Columbia have discovered a major role of the protein JAGN1 in antibody production and the body’s ability to mount a defense against pathogens, including viruses. The results have been published online today in the Journal of Experimental Medicine.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754111




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Schimpansenverhalten und -kultur sind in variabler Umwelt am vielfältigsten

Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie 

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hat den Einfluss der Umweltvariabilität auf das Verhaltensrepertoire von 144 sozialen Gruppen untersucht. Die Forschenden fanden heraus, dass die Verhaltensvielfalt bei den Schimpansen größer ist, die weiter entfernt von historischen Waldrefugien leben, die unter saisonalen Bedingungen leben, und die eher in Savannenwäldern als in dicht bewaldeten Lebensräumen beheimatet sind.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754005




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Sicherheitssoftware für autonome Fahrzeuge entwickelt

Technische Universität München 

Damit autonome Fahrzeuge am Straßenverkehr teilnehmen können, muss sichergestellt werden, dass sie andere nicht gefährden. Eine neue Software, die an der Technischen Universität München (TUM) entwickelt wurde, vermeidet Unfälle, indem sie im Millisekundentakt verschiedene Varianten einer Verkehrssituation vorausberechnet.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754143



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How WhatsApp, Signal & Co Threaten Privacy - Billions of Users Vulnerable to Privacy Attacks

Technische Universität Darmstadt 

Researchers from the Technical University of Darmstadt and the University of Würzburg show that popular mobile messengers expose personal data via discovery services that allow users to find contacts based on phone numbers from their address book.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754136



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Wie WhatsApp, Signal & Co die Privatsphäre gefährden - Angriffe auf die Privatsphäre von über einer Milliarde Menschen

Technische Universität Darmstadt 

Forschungs-Teams der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Würzburg zeigen, dass populäre mobile Messenger persönliche Daten über Kontaktermittlungsdienste preisgeben. Diese ermöglichen, Kontakte anhand von Telefonnummern aus dem persönlichen Adressbuch zu finden.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754134



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Waldschutz-Pilotprojekte mit geringer Wirkung

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 

Pilotprojekte zum Schutz des Tropenwaldes sind oft längst nicht so wirkungsvoll, wie erwartet. Das zeigt eine aktuelle Studie, die Wissenschaftler der Universität Bonn zusammen mit Kollegen aus dem Vereinigten Königreich und den USA durchgeführt haben. Die Forscher empfehlen daher alternative Finanzierungsmodelle für solche REDD+-Projekte. Sie sollten sich stärker als bislang an der nachweislich erbrachten Schutzwirkung orientieren. Die Studie ist in der Zeitschrift PNAS erschienen. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754126
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Geringere CO2-Emissionen durch Corona-Beschränkungen noch nicht in der Atmosphäre erkennbar

Karlsruher Institut für Technologie 

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Energie-, Industrie- und Mobilitätssektor für das Jahr 2020 werden zu einer Reduktion der weltweiten Kohlendioxidemissionen um bis zu acht Prozent führen. Laut des Weltklimarats IPCC wären Jahr für Jahr kumulative Einsparungen in dieser Größenordnung nötig, um die Ziele des Pariser Abkommens bis 2030 zu erreichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben bei Messungen zudem festgestellt, dass sich die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre bisher nicht nachweisbar verändert hat. Die Ergebnisse haben sie in der Zeitschrift Remote Sensing veröffentlicht. (DOI: 10.3390/rs12152387).
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754123




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Studien: Künstliche Intelligenz in ERP-Systemen

Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS 

ERP-Systeme bilden den Kern der Unternehmens-IT und stellen die zentrale Datendrehscheibe dar. Zunehmend integrieren Anbieter intelligente Algorithmen und KI-Module in ihre Systeme. Ein Team des Fraunhofer IAIS hat das Thema KI und ERP-Systeme aus Sicht von Unternehmen untersucht und zwei Publikationen veröffentlicht: Die Studie »Wie eine ERP-Einführung gelingt« stellt Faktoren vor, die zum Erfolg einer ERP-Einführung beitragen. In Zusammenarbeit mit der Kompetenzplattform KI.NRW ist zudem die Studie »Künstliche Intelligenz in ERP-Systemen« entstanden. Neben einer Darstellung des Status Quo zum Einsatz von KI fokussiert sie Chancen, Trends und Risiken von KI in ERP-Systemen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754121
Weitere Art: Forschungs- / Wissenstransfer



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Silicon Austria Labs optimiert mit Sensor-Kit Betrieb von Photovoltaikanlagen 

Silicon Austria Labs GmbH 

Mit dem Projekt „OptPV4.0“ arbeitet Silicon Austria Labs (SAL) gemeinsam mit sechs Projektpartnern an einer Lösung für die Energiewende und will somit zur Bewältigung des Klimawandels beitragen. Der Fokus des Forschungsprojekts liegt auf der Früherkennung von Fehlern und schleichender Degradation bei Photovoltaikanlagen. Im Rahmen des Projekts entwickelte SAL ein Sensorik-Upgrade-Kit, welches nun bei der neuen Photovoltaik-Pilotanlage von VERBUND beim Draukraftwerk Feistritz-Ludmannsdorf eingebaut wurde.  
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754104


Weitere Art: Forschungsprojekte



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Düsseldorfer Forscher finden Hinweise auf hormonelle Kontrolle des Darmkrebswachstums

Wilhelm Sander-Stiftung 

Darmkrebs gehört in Deutschland zu den häufigsten Krebserkrankungen. Dabei ist die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Frauen niedriger und die Heilungschance höher als bei Männern. Geschlechtsspezifische Unterschiede könnten durch eine schützende Rolle von Steroidhormonsignalwegen erklärt werden und Ansätze für neue Therapien bieten. In einem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojekt haben Wissenschaftler um Tobias Reiff von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf den Einfluss weiblicher Steroidhormone auf die Darmzellen der Taufliege Drosophila melanogaster untersucht und eine tumorunterdrückende Funktion des hormonkontrollierten Zellwachstumsfaktors Eip75B beobachtet.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754101


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Covid-19: Grippe könnte Ansteckungsgefahr erhöhen

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 

Ein mathematisches Modell kommt zu dem Schluss, dass Grippe die Corona-Übertragung mehr als verdoppeln könnte
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754095
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Antibiotics affect balance of intestinal microbiome

Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut (HKI) 

Interplay between fungi and bacteria impaired Jena. Treatment with antibiotics has a lasting effect on the microbiome in the digestive system. While the bacterial flora is largely regenerated within 30 to 90 days after drug treatment, its interaction with resident fungi changes. In a combination of bioinformatic analyses and laboratory experiments, an international team of researchers has shown now that the peaceful coexistence of bacteria and fungi changes into a competitive situation when they are treated with antibiotics. This could subsequently favour fungal infections. 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754091


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Antibiotika bringen Darmmikrobiom aus dem Gleichgewicht

Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut (HKI) 

Wechselspiel zwischen Pilzen und Bakterien beeinträchtigt Jena. Eine Behandlung mit Antibiotika beeinflusst das Mikrobiom im Verdauungssystem nachhaltig. Während sich die Bakterienflora innerhalb von 30 bis 90 Tagen nach Medikamentenbehandlung weitgehend regeneriert, verändert sich deren Wechselspiel mit den Pilzen, die ebenfalls den Darm besiedeln. In einer Kombination aus bioinformatischen Analysen und Laborexperimenten zeigte ein internationales Forscherteam nun, dass das friedliche Miteinander von Bakterien und Pilzen durch eine Antibiotikabehandlung in eine Konkurrenzsituation wechselt. Dies könnte in der Folge Pilzinfektionen begünstigen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754090


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Poröse Medien: 4-Dimensionale Bilder aus winzigen Hohlräumen

Universität Stuttgart 

Forschende der Universität Stuttgart visualisieren mit hochauflösender Röntgentomographie erstmals Transportprozesse in teilgesättigten porösen Medien
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754089
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Satellite images display changes in the condition of European forests

Technische Universität München 

The forest canopy, the closed vegetation cover consisting of treetops, is rapidly declining according to a research team from the Technical University of Munich (TUM) and the University of Natural Resources and Applied Life Sciences, Vienna. The team used satellite images, to create the first high-resolution map of canopy openings in Europes forests and reached the conclusion that the canopy of more than 36 million forest areas has been lost over the past 30 years.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754087


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Satellitenbilder zeigen Veränderungen des Waldzustandes

Technische Universität München 

Auf mehr als 36 Millionen Flächen ist in den vergangenen 30 Jahren das Kronendach, die aus Baumkronen bestehende geschlossene Vegetationsdecke, in Europas Wäldern verloren gegangen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und der Universität für Bodenkultur Wien, das mit Hilfe von über 30.000 Satellitenbildern die erste hochaufgelöste Karte von Kronendachöffnungen in Europas Wäldern erstellt hat.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754086


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Iron Age wine press yields clues to Phoenician building techniques

Eberhard Karls Universität Tübingen 

University of Tübingen archaeologists discover rare evidence of early winemaking at Tell el-Burak in Lebanon
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754051




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Weinpresse aus der Eisenzeit gibt Aufschluss über Bautechnik der Phönizier

Eberhard Karls Universität Tübingen 

Forschungsteam der Universität Tübingen entdeckt seltenen Nachweis der frühen Weinherstellung an der Ausgrabungsstätte Tell el-Burak im Libanon
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754049




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Structure of ATPase, the world’s smallest turbine, solved

Institute of Science and Technology Austria 

The chemical ATP, adenosine triphosphate, is the fuel that powers all life. ATP is found in all known forms of life, where it provides energy to drive muscle contraction, impulse propagation and chemical synthesis. Despite ATP’s central role, the structure of the enzyme generating ATP, F1Fo-ATP synthase, in mammals, including humans, has not been known so far. Now, Leonid Sazanov and his group at the Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) report the first complete structure of the mammalian F1Fo-ATP synthase. This structure also settles a debate on how the permeability transition pore, a structure involved in cell death, cancer, and heart attacks, forms.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news753853




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Struktur von ATPase, der kleinsten Turbine der Welt, gelöst

Institute of Science and Technology Austria 

ATP, kurz für Adenosintriphosphat, ist der Brennstoff des Lebens. ATP kommt in allen bekannten Lebewesen vor und liefert die Energie, um Muskelkontraktion, Impulsausbreitung und chemische Synthese anzutreiben. Trotz der Schlüsselfunktion von ATP ist die Struktur des Enzyms, das ATP erzeugt, F1Fo-ATP Synthase, bei Säugetieren bislang unbekannt. Nun präsentieren Leonid Sazanov und seine Gruppe am Institute of Science and Technology Austria die erste vollständige Struktur von F1Fo-ATP Synthase bei Säugetieren. Diese Struktur klärt auch eine Debatte darüber, wie die sogenannte Permeabilitäts-Übergangspore (PTP) entsteht, eine Struktur, die an Zelltod, Krebs und Herzinfarkten beteiligt ist.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news753852




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University of Bayreuth researcher discovers new species of spider

Universität Bayreuth 

During a research stay in the highlands of Colombia conducted as part of her doctorate, Charlotte Hopfe, PhD student under the supervision of Prof. Dr. Thomas Scheibel at the Biomaterials research group at the University of Bayreuth, has discovered and zoologically described a new species of spider. The previously unknown arachnids are native to the central cordillera, not far from the Pacific coast, at an altitude of over 3,500 meters above sea-level. In the magazine PLOS ONE, the scientist from Bayreuth presents the spider she has called Ocrepeira klamt.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754063


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Forscherin der Universität Bayreuth entdeckt neue Spinnenart

Universität Bayreuth 

Im Hochland von Kolumbien hat Charlotte Hopfe, Doktorandin der Universität Bayreuth am Lehrstuhl Biomaterialien unter der Betreuung von Prof. Dr. Thomas Scheibel, während eines Forschungsaufenthalts im Rahmen ihrer Promotion zum Thema „Spinnenseide“ eine neue Spinnenart entdeckt und zoologisch beschrieben. Die bislang unbekannten Spinnentiere sind in einer Höhe von über 3.500 Metern in der zentralen Kordillere unweit der Pazifikküste heimisch. In der Zeitschrift PLOS ONE stellt die Bayreuther Wissenschaftlerin die von ihr „Ocrepeira klamt“ genannte Spinnenart vor.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754062


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Tuning in on cortical circuit dynamics

Max-Planck-Institut für Hirnforschung 

Neural circuits constantly undergo plastic modifications in order to store information, and quickly adapt to changes in the environment. This poses a fundamental challenge: despite the constant change in connectivity between neurons, for example during learning, neural circuits drive the generation of robust behaviors which can be executed with remarkable precision, for example, riding a bike. In a new study published in PNAS, an international team of scientists led by Julijana Gjorgjieva, Research Group Leader at the Max Planck Institute for Brain Research, Frankfurt, Germany, shed light on the mechanisms that neurons use to maintain stability. 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754055


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Stammzellforschung liefert neuen Angriffspunkt gegen Parkinsonerkrankung

Universität Luxemburg - Université du Luxembourg 

Ein interdisziplinäres Forscherteam des Luxembourg Center for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität Luxemburg hat unter der Leitung von Prof. Dr. Rejko Krüger die Ursache für bestimmte, genetisch bedingte Formen der Parkinsonkrankheit aufgeklärt. Zugleich haben die Wissenschaftler pharmakologische Behandlungsmöglichkeiten identifiziert. Die über siebenjährige Forschungsarbeit, die gemeinsam mit internationalen Kollegen durchgeführt wurde, umfasst bisher Experimente an patienten-basierten Zellkulturen im Labor. Patienten können mit der neuartigen Wirkstoffkombination noch nicht behandelt werden. Klinische Tests sollen aber in Zukunft erfolgen. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754043
Weitere Art: Forschungs- / Wissenstransfer



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Stem cell research delivers new points of attack against Parkinson’s disease

Universität Luxemburg - Université du Luxembourg 

In a seven-year research effort, an international team of scientists has clarified the cause for certain genetic forms of Parkinson’s disease, and has identified potential pharmacological treatments. The interdisciplinary research team, led by Prof. Rejko Krüger, of the Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) of the University of Luxembourg, experimented on patient-based cell cultures in the laboratory. The new combination of active substances they identified will have to undergo clinical trials before they can be used to treat patients. The research team published its results today in the prestigious scientific journal Science Translational Medicine.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754042
Weitere Art: Forschungs- / Wissenstransfer



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Lighter headrest for child car seats thanks to German-Polish research cooperation 

Technische Universität Chemnitz 

Researchers at Chemnitz University of Technology, together with companies in Thuringia and Poland, have developed a 26 percent lighter headrest for a child seat and established the technical foundations for its resource-efficient production
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754035


Weitere Art: Kooperationen



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Leichtere Kopfstütze für Autokindersitze dank deutsch-polnischer Forschungskooperation

Technische Universität Chemnitz 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Chemnitz entwickeln mit Unternehmen in Thüringen und Polen eine 26 Prozent leichtere Kopfstütze für einen Kindersitz und erarbeiten technische Grundlagen zu deren ressourcenschonenden Herstellung
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754033


Weitere Art: Kooperationen



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Dams exacerbate the consequences of climate change on river fish

Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) 

A potential response of river fish to environmental changes is to colonize new habitats. But what happens when dams and weirs restrict their movement? And are native and alien species similarly affected? Researchers from the Leibniz Institute of Freshwater Ecology and Inland Fisheries (IGB) and the Spanish University of Girona (UdG) have addressed these questions in a recent study.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news754019


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Staudämme verschärfen Auswirkungen des Klimawandels auf Fische

Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) 

Eine mögliche Anpassung von Flussfischen an Klimaveränderungen ist es, sich neue Lebensräume zu erschließen. Doch was passiert, wenn Staudämme und Wehre den Weg behindern, und sind heimische und gebietsfremde Arten davon gleichermaßen betroffen? Dies haben Forschende vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der spanischen Universität Girona (UdG) untersucht.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754018


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Bioaktive Nanokapseln steuern das Zellverhalten

Universität Basel 

Viele Erkrankungen beruhen darauf, dass bestimmte Signalwege von Körperzellen ausfallen oder aus dem Ruder laufen. Künftig könnten bioaktive Nanokapseln in der Medizin helfen, solche Signalwege gezielt zu steuern. Forschenden der Universität Basel ist hierbei ein wichtiger Schritt gelungen: Sie liessen verschiedene Nanokapseln erfolgreich zusammenarbeiten, um eine natürliche Signalkaskade zu verstärken und das Zellverhalten zu beeinflussen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754014
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Erstmalige Quantenmessung der Temperatur in einem lebenden Organismus

Humboldt-Universität zu Berlin 

Forscherteam von Humboldt-Universität und Osaka City University ent-wickelt und testet nur wenige Nanometer großen Quantensensor
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news754008