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NEUES AUS DER WISSENSCHAFT - Überblick 


vom 09.08.2019

FORSCHUNGSERGEBNISSE


Doch keine Wassermoleküle im Selektivitätsfilter von Kaliumkanälen

Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) 

Passieren Kaliumionen alleine den Selektivitätsfilter eines Kaliumkanals oder sitzen Wassermoleküle zwischen den Ionen? Diese Frage ist seit Jahren umstritten. Forscher um Prof. Adam Lange vom Berliner Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) haben nun zeigen können, dass keine Wassermoleküle durch den Kaliumkanal wandern. Da die Versuche erstmals an Zellmembranen unter natürlichen Bedingungen durchgeführt wurden, haben die Forscher einen starken Beweis in der Hand. Ihre Arbeit ist soeben im Fachjournal „Science Advances“ erschienen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720375




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A new method of tooth repair? Scientists uncover mechanisms that could help future dental treatment 

Technische Universität Dresden 

Researchers from TU Dresden’s Biotechnology Center teamed up with international scientists that led to the discovery of a new stem cell population in the front teeth of mice
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720373


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Zahnreparatur ganz anders? Wissenschaftler entdecken Mechanismus, der die Zahnbehandlung der Zukunft verändern könnte 

Technische Universität Dresden 

Forscher des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden entdeckten zusammen mit internationalen Kollegen eine neue Stammzell-Population in den Frontzähnen von Mäusen
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720372


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Darf man Tiere essen?

Georg-August-Universität Göttingen 

Darf der Mensch Tiere nutzen? Und wenn ja, wie sieht ein ethisch korrekter Umgang mit Tieren aus? Die Positionen zu solchen philosophischen Fragen reichen vom ursprünglichen Anthropozentrismus, wonach der Mensch mit Tieren umgehen darf, wie er möchte, bis hin zum Abolitionismus, der eine Nutzung von Tieren gänzlich ablehnt. Ein Forscherteam der Universität Göttingen hat nun erstmals eine repräsentative Studie zu den verschiedenen tierethischen Positionen in der deutschen Bevölkerung erstellt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Sustainability erschienen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720369
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Medical research ranked higher by people receiving health-related news while they wait

Schwedischer Forschungsrat - The Swedish Research Council 

Could large TV monitors in waiting rooms, informing visitors about current local medical research, be a good idea? A study shows that people provided with news in this way are more interested in medical research than those randomly excluded from the news flow.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720368




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Forscherin der Saar-Uni findet bisher unbekannten Mechanismus bei der Schallverarbeitung im Innenohr

Universität des Saarlandes 

Die Säugetiere verdanken ihren evolutionären Erfolg unter anderem auch ihrem exzellenten Hörvermögen. So haben sie im Laufe ihrer Entwicklung Frequenzbereiche für ihre Kommunikation erobert, die ihre Fressfeinde nicht hören konnten. Die Biologin Isabelle Lang hat nun einen Grund für dieses gute Hörvermögen entdeckt. In ihrer Doktorarbeit konnte sie die Existenz eines Proteins nachweisen, das für den Hörvorteil mitverantwortlich ist. Die Wissenschaftlerin konnte damit eine Frage beantworten, die Forschergruppen in aller Welt jahrelang Rätsel aufgegeben hatte. Ihre Erkenntnisse hat sie nun im Fachmagazin „The FASEB Journal” veröffentlicht.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720361

Bild:  Isabelle Lang


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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New study in “Science”: Why humans in Africa fled to the mountains during the last ice age

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 

People in Ethiopia did not live in low valleys during the last ice age. Instead they lived high up in the inhospitable Bale Mountains. There they had enough water, built tools out of obsidian and relied mainly on giant rodents for nourishment. This discovery was made by an international team of researchers led by Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) in cooperation with the Universities of Cologne, Bern, Marburg, Addis Ababa and Rostock. In the current issue of "Science", the researchers provide the first evidence that our African ancestors had already settled in the mountains during the Palaeolithic period, about 45,000 years ago.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720355




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„Science“-Studie: Warum die Menschen in Afrika zur letzten Eiszeit ins Hochgebirge geflohen sind

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 

Während der letzten Eiszeit lebten die Menschen in Äthiopien nicht in tief gelegenen Tälern, sondern im unwirtlichen Hochgebirge der Bale-Berge. Dort hatten sie ausreichend Wasser, bauten Werkzeuge aus einem Vulkangestein und ernährten sich überwiegend von Riesennagern. Herausgefunden hat das ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Zusammenarbeit mit den Universitäten Köln, Bern, Marburg, Addis Abeba und Rostock. In der aktuellen Ausgabe von "Science" präsentieren die Wissenschaftler die ersten Beweise dafür, dass unsere Vorfahren in Afrika bereits in der mittleren Steinzeit vor etwa 45.000 Jahren in den Bergen sesshaft waren.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720354




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Cause of early cellular dysfunction in Alzheimer’s disease recognized for the first time

Technische Universität München 

Hyperactive neurons in specific areas of the brain are believed to be an early perturbation in Alzheimer's disease. For the first time, a team from the Technical University of Munich (TUM) was able to explain the reasons and mechanisms underlying this early and therefore important neuronal dysfunction. They found that the excitatory neurotransmitter glutamate persists for too long near active neurons. This causes a pathological overstimulation of those neurons – most likely contributing critically to impaired learning and memory loss in Alzheimer’s patients.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720353


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Erstmals früher Schritt der zellulären Störung bei Alzheimer erkannt

Technische Universität München 

Überaktive Nervenzellen in bestimmten Hirnbereichen gelten als eine frühe Erscheinung bei Alzheimer. Erstmals gelang es einem Team der Technischen Universität München (TUM) die Gründe und Mechanismen dieses anfänglichen und damit wichtigen Schritts grundlegend aufzuklären. Der aktivierende Hirnbotenstoff Glutamat kann nicht schnell genug abtransportiert werden und verstärkt somit krankhafte die Erregung von Nervenzellen. Diese Störung ist wahrscheinlich entscheidend für die eingeschränkte Lern- und Merkfähigkeit der Erkrankten.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720352


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Humboldts Berghütte in 3D

Otto-Friedrich-Universität Bamberg 

Bamberger Bauforschung dokumentiert Basislager des Entdeckers in Ecuador
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720347


Weitere Art: Forschungsprojekte



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Das Fraunhofer-Projekt BauCycle: Recycling von feinkörnigem Bauschutt

Fraunhofer-Gesellschaft 

Im Fraunhofer-Projekt »BauCycle« haben sich die vier Fraunhofer-Institute für Bauphysik IBP, für Materialfluss und Logistik IML, für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB und für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT über drei Jahre mit der Verwertung von mineralischen Baustoffen aus Abbruchmaterialien beschäftigt. Ziel war es, durch eine ganzheitliche Recyclingstrategie ein nachhaltigeres Bauen zu ermöglichen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler testeten dabei neue Methoden zur Sortierung von Bauschutt, prüften Anwendungsoptionen und entwickelten ein Produkt aus dem recycelten Material, um damit Primärrohstoffe zu sparen. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720343


Weitere Art: Wettbewerbe / Auszeichnungen



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Studies of fungi provide new knowledge of harmful mutations in cells

Schwedischer Forschungsrat - The Swedish Research Council 

Long-lived mushrooms that grow in ‘fairy rings’ accumulate surprisingly few mutations over time. This finding indicates that their protection against harmful mutations is well developed. The results, to be published in the esteemed journal Current Biology, are interesting in terms of both medicine and evolutionary biology.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720342



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New Bauhaus building erected in Dessau / Germany

Universität Kassel 

100 years after the founding of the Bauhaus and 86 years after its end, an original Bauhaus building will be inaugurated in Dessau on Sunday (11 August). Scientists and students of the University of Kassel have built a residential building according to the plans of the architect and Bauhaus teacher Ludwig Hilberseimer in the „Laubengang“ estate in Dessau-Törten; this world cultural heritage site is located about 120 kilometres southwest of Berlin and was never completed. 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720340


Weitere Art: Buntes aus der Wissenschaft



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Neues Bauhaus-Gebäude in Dessau errichtet

Universität Kassel 

100 Jahre nach Gründung des Bauhaus und 86 Jahre nach dessen Ende wird am Sonntag (11. August) in Dessau ein originalgetreues Bauhaus-Gebäude eingeweiht. Wissenschaftler und Studierende der Universität Kassel haben in der zum Weltkulturerbe gehörenden Laubengang-Siedlung Dessau-Törten ein Wohnhaus nach den Plänen des Architekten und Bauhaus-Lehrers Ludwig Hilberseimer errichtet. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720339


Weitere Art: Buntes aus der Wissenschaft



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Ein genetischer Aufpasser für ein gesundes Altern?

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft 

MDC-Forscherinnen und Forscher haben einen epigenetischen Mechanismus entdeckt, der anscheinend großen Einfluss auf das gesunde Altern hat. Es handelt sich um ein Protein, das die Funktionsfähigkeit der Muskulatur, die Lebenserwartung und den Spiegel eines essentiellen Zuckers kontrolliert. Wie kann ein Protein solch einen Einfluss haben?
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720247
Weitere Art: Forschungsprojekte



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Apprehensive Giants, the world largest frog species cares for its offspring

Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung 

Frogs are the most threatened group of vertebrates, but at the same time new species are continuously discovered around the globe. Likewise they are arguably the animal group with the most diverse strategies for reproduction, but for most species still, close to nothing is known about their biology. A team of Cameroonian and German researchers, led by scientists from the Museum für Naturkunde Berlin, now discovered that the largest frog species of all, the Goliath Frog provides parental care, building ponds for its eggs and tadpoles.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720336
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Größte Froschart der Welt baut Teiche für seine Nachkommen

Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung 

Ein Forscherteam aus Kamerun und Deutschland unter Leitung des Museums für Naturkunde Berlin und Frogs & Friends e.V. entdeckte, dass der Goliathfrosch - die größte Froschart der Erde - Teiche für seine Eier und Kaulquappen baut. Goliathfrösche sind die ersten nun bekannten afrikanischen Amphibien, die aktiv Brutplätze für ihre Nachkommen bauen, wie jetzt im Journal of Natural History publiziert wurde.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720335
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung 

Universität Bern 

Ein Felsüberhang auf fast 3’500 Metern Höhe im heutigen Äthiopien ist bereits vor über 40’000 Jahren dauerhaft von steinzeitlichen Jägern besiedelt worden. Es handelt sich somit um die bisher älteste prähistorische Wohnstätte in einem Hochgebirge. Das zeigt eine neue Studie einer internationalen Forschungsgruppe unter Beteiligung der Universität Bern. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720333


Weitere Art: Forschungsprojekte



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Älteste Spuren entdeckt: Menschen siedelten schon länger am Gletscher als bislang bekannt 

Universität zu Köln 

Schmelzwasser, Vulkanglas und Riesenratten sicherten bereits vor 40.000 Jahren das Überleben im äthiopischen Gebirge / Veröffentlichung in „Science“
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720282



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Steinzeitjäger siedelten am Gletscher

Philipps-Universität Marburg 

So cool waren die Menschen der Steinzeit: Ein Felsüberhang auf fast 3.500 Metern Höhe im heutigen Äthiopien ist vor über 40.000 Jahren erstmals dauerhaft besiedelt worden. Seitdem nutzten steinzeitliche Jäger den Platz wiederholt als Wohnstätte und ernährten sich von Nagetieren, die sie in der Umgebung erbeuteten. Das hat eine internationale Forschungsgruppe unter Marburger Leitung herausgefunden. Das Team berichtet in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Science“ über die ältesten Zeugnisse einer prähistorischen Wohnstätte in einem Hochgebirge.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720272


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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What’s important?

Max-Planck-Institut für molekulare Genetik 

Formation of the 3D structure and specific interaction between genes and enhancers represent independent layers of gene regulation
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720334


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Upcycling of proteins protects DNA from parasites

IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften GmbH 

Researchers at IMBA - Institute for Molecular Biotechnology of the Austrian Academy of Sciences – describe “adaptive radiation” of RNA export proteins. Their findings show how a small RNA pathway utilizes and re-purposes preexisting building blocks in the cell to protect genome integrity.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720318
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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„Artenbildung“ bei Proteinen zum Schutz gegen DNA-Parasiten

IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften GmbH 

ForscherInnen am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – decken in zwei aktuellen Publikationen auf, wie sich Zellen gegen Genom-Parasiten schützen. Erkenntnisse daraus werfen neues Licht auf die „molekulare Evolution“ von Proteinen und das Wettrüsten zwischen Zellen und DNA Eindringlingen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720317
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Was ist wichtig?

Max-Planck-Institut für molekulare Genetik 

Ausbildung der 3D-Struktur und spezifische Wechselwirkung zwischen Genen und Enhancern stellen unabhängige Ebenen der Genregulation dar
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720332


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Ethische Fragen bei virtueller Realität in der Medizin

Universitätsklinikum Freiburg 

Forscher des Universitätsklinikums Freiburg mahnt sensiblen Einsatz von Möglichkeiten virtueller Realitäten in der Medizin und der Pflege an / Publikation in Nature Medicine
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720330
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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88 Percent Decline of Big Freshwater Animals

Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) 

Rivers and lakes cover just about one percent of Earth's surface, but are home to one third of all vertebrate species worldwide. At the same time, freshwater life is highly threatened. Scientists from the Leibniz-Institute of Freshwater Ecology and Inland Fisheries (IGB) and international colleagues have now quantified the global decline of big freshwater animals: From 1970 to 2012, global populations of freshwater megafauna declined by 88 percent – twice the loss of vertebrate populations on land or in the ocean. And yet there remain large gaps in monitoring and conservation actions for freshwater megafauna, particularly in areas with high levels of biodiversity.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720329


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Rückgang großer Süßwassertierarten um 88 Prozent

Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) 

Seen und Flüsse bedecken nur etwa ein Prozent der Erdoberfläche, beherbergen aber ein Drittel aller Wirbeltierarten weltweit. Doch das Leben in den Binnengewässern ist stark bedroht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und internationale Kolleginnen und Kollegen haben nun erstmals die globale Bestandsentwicklung der größten Wirbeltierarten in Binnengewässern quantifiziert: Von 1970 bis 2012 sind die weltweiten Bestände der Süßwasser-Megafauna um 88 Prozent zurückgegangen – der Verlust ist damit doppelt so hoch wie bei Wirbeltieren an Land oder im Meer. Besonders betroffen sind große Fischarten.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720328


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Krebsmedikamente im Körper sicher an das Ziel bringen

Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) 

Krebserkrankungen gezielter und wirksamer behandeln – das könnte mit einer neuartigen Technologie gelingen, die Teams von Forschenden am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) entwickelt haben. Das Verfahren wandelt Proteine und Antikörper in stabile, hoch funktionale Wirkstofftransporter um, mit denen Tumorzellen aufgefunden und abgetötet werden können.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720315




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Grenzen der Anpassung bei Steinkorallen

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel 

Korallen sind seit Jahrmillionen grandiose Baumeister der Meere. Mit ihren Skeletten aus Kalk schaffen sie vielfältige Riffstrukturen. Dass die mit dem Klimawandel zunehmende Ozeanversauerung das Wachstum der Korallen beeinträchtigt, ist bekannt. Die Frage, ob und wie Korallen sich an Veränderungen anpassen können, haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der University of California Santa Cruz jetzt zu einem Teil beantwortet und dabei wichtige weitere Einblicke in die Regulierungsprozesse der Kalkbildung erhalten. Die Ergebnisse wurden heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720314




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Katalysatoren fürs Klima

Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB 

Wie kann Deutschland seine Klimaziele noch erreichen? Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB macht das Treibhausgas CO2 als Kohlenstoffquelle für die Chemie nutzbar: Mit einer patentierten Katalysatorsynthese, dem Screening nach dem optimalen Katalysator im Hochdurchsatz und kombinierten (elektro-)chemisch-biotechnologischen Prozessen stehen der CO2 verursachenden Industrie verschiedene Konzepte zur Verfügung. In einem elektrochemischen Demonstrator mit 130 Quadratzentimeter Elektrodenfläche wurde die Plattformchemikalie Ethen bereits erfolgreich aus CO2 hergestellt.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720307


Weitere Art: Forschungs- / Wissenstransfer



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Rare Antelopes and Black Cats

Julius-Maximilians-Universität Würzburg 

A Würzburg research group has documented numerous large mammals on Kilimanjaro with video traps. The protected areas of the mountain are enormously important for the biodiversity of this animal group.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720300


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Seltene Antilopen und schwarze Katzen

Julius-Maximilians-Universität Würzburg 

Mit Videofallen hat eine Würzburger Forschungsgruppe auf dem Kilimandscharo zahlreiche große Säugetiere dokumentiert. Für die Artenvielfalt in dieser Tiergruppe sind die geschützten Bereiche des Berges enorm wichtig.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720299


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Stachellose Bienen lassen sich durch Koffein nicht austricksen

Johannes Gutenberg-Universität Mainz 

Koffeinhaltiger Nektar und Pollen regt stachellose Bienen nicht – wie Honigbienen – zu mehr Sammeltätigkeit an
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720297
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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PM des MCC: Landwirtschaft steht vor großem Umbruch

Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH 

Beim Kampf gegen die Erderwärmung rückt jetzt der Agrarsektor in den Blickpunkt. „Seit heute ist unmissverständlich klargestellt, dass die bisherigen landwirtschaftlichen Praktiken mit dem 1,5-Grad-Ziel nicht vereinbar sind“, kommentiert Sabine Fuss vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) den vom Weltklimarat IPCC veröffentlichten Sonderbericht zur Landnutzung. Laut dem Bericht muss etwa der globale Ackerbau deutlich nachhaltiger werden, also zum Beispiel wesentlich weniger klimaschädliche künstliche Düngemittel einsetzen und über vielfältigere Fruchtfolgen erheblich mehr CO₂ im Boden binden. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720285


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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PR of MCC: Agriculture faces radical change

Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH 

The fight against global warming is now focusing on the agricultural sector. “It has now become clear that previous agricultural practices are incompatible with the 1.5-degree target”, says Sabine Fuss from the Berlin climate research institute MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) in response to the special report on land use published by the IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). For example, according to the report, global crop cultivation must become much more sustainable. This includes using far less climate-damaging artificial fertilisers and binding much more CO₂ in the soil through more diverse crop rotations. 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720284


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Studie: Gesundheitsrisiko Instagram – Abhängig sind nur die Anderen

SRH Fernhochschule 

Durch die intensive Nutzung der Fotoplattform Instagram verändert sich das Leben. Reiseziele, Einrichtungen und Mahlzeiten werden nach ihrer Fototauglichkeit ausgewählt. Welche Auswirkung diese permanente Nut-zung auf die Gesundheit hat, untersuchte Vanessa Häusler, Absolventin Medien- und Kommunikationsma-nagement an der SRH Fernhochschule, in ihrer Bachelorarbeit „Auswirkungen von sozialen Netzwerken auf die Gesundheit der Nutzer der Generation Y“. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720279



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Museum für Naturkunde Berlin detects the oldest viruses in the history of the earth

Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung 

A lizard-like animal that lived 289 million years ago suffered from a bone condition similar to Paget’s disease, according to a study published August 7, 2019 in the open-access journal PLOS ONE by Yara Haridy and colleagues from the Museum für Naturkunde in Berlin, the Charité Hospital in Berlin and the University of Toronto. This is the most ancient known case of such a disease. 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720276
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Naturkundemuseum Berlin weist älteste Viren der Erdgeschichte nach

Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung 

Ein eidechsenähnliches Tier, das vor 289 Millionen Jahren in der Permzeit lebte, litt an einer Erkrankung des Knochenstoffwechsels, die der Paget-Krankheit des heutigen Menschen ähnelt. Dies veröffentlichten die Forscherin Yara Haridy und ihre Kollegen vom Museum für Naturkunde Berlin, der Charité Universitätsmedizin Berlin und der University of Totonto in der open-access Fachzeitschrift Plos One. Dies ist der bei weitem älteste bekannte Nachweis einer derartigen Krankheit.  
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720275
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Eisvolumen an Land beeinflusst Methanaustritte am Meeresboden

MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen 

Die wechselnde Eismenge in der Arktis steht in direkter Beziehung zu Methanemissionen aus dem Meeresboden westlich von Spitzbergen (Norwegen). Das bedeutet, die Dicke der Eisdecke an Land steuert, wann Methan aus dem Ozeanboden austritt. Dazu ist jetzt eine Studie in Science Advances erschienen, an der auch Forschende des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen beteiligt sind. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720242


Weitere Art: Kooperationen



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Observation-driven research to inform better groundwater management policies

International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) 

Groundwater maintains vital ecosystems and strongly influences water and energy budgets. Although at least 400 million people in sub-Saharan Africa depend on this valuable resource for their domestic water needs, the processes that sustain it and their sensitivity to climatic variability, are poorly understood. IIASA contributed to a study that looked into climate impacts on groundwater in light of changing climatic patterns in Africa.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720164



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Bonn Researchers Identify Key Proteins for the Repair of Nerve Fibers

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) 

Scientists at the German Center for Neurodegenerative Diseases (DZNE) have identified a group of proteins that help to regenerate damaged nerve cells. Their findings are reported in the journal “Neuron”. 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720274



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Bonner Forscher identifizieren Schlüsselproteine für die Reparatur von Nervenleitungen

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) 

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) haben eine Gruppe von Proteinen identifiziert, die beschädigte Nervenzellen nachwachsen lassen. Sie berichten darüber im Fachjournal „Neuron“.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720273



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Artenvielfalt schwindet schneller als bislang angenommen

Universität Hamburg 

Die Zerstörung wichtiger Lebensräume für Pflanzen und Tiere weltweit schreitet noch schneller und in größerem Ausmaß voran als bislang angenommen. Das zeigt die neue Untersuchung eines internationalen Forschungsteams, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg beteiligt sind. Die Forschenden haben Prognosen für 33 artenreiche und gleichzeitig besonders bedrohte Gebiete weltweit erstellt, für die sogenannten „Hotspots“ der Biodiversität.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720268




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Gedächtnisforschung: Fruchtfliegen lernen ihre Körpergröße einmal für das ganze Leben

Johannes Gutenberg-Universität Mainz 

Drosophila melanogaster entwickelt stabiles Langzeitgedächtnis für Körpergröße und Reichweite durch Bewegungsparallaxe beim Gehen 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720256
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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"Today he would probably be influencer" - DSM researches photographic collection of Hanns Tschira

Deutsches Schifffahrtsmuseum - Leibniz-Institut für Maritime Geschichte 

He was one of the most famous on-board photographers of his time and a companion of Norddeutscher Lloyd (NDL). The work of Hanns Tschira (1899 - 1957) is now the focus of a research project at the German Maritime Museum / Leibniz Institute for Maritime History (DSM).
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720255

Bild:  Hanns Tschira


Weitere Art: Forschungsprojekte



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„Eine mörderische Allianz“ – Viadrina-Historikerin Prof. Dr. Claudia Weber stellt Buch über den Hitler-Stalin-Pakt vor

Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) 

Am Freitag, dem 23. August, ist es 80 Jahre her, dass das Deutsche Reich und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt schlossen, der als Hitler-Stalin-Pakt in die Geschichte eingehen sollte. Zum 80. Jahrestag stellt Prof. Dr. Claudia Weber, Professorin für Europäische Zeitgeschichte an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), ihr jüngst erschienenes Buch „Der Pakt. Stalin, Hitler und die Geschichte einer mörderischen Allianz“ der Öffentlichkeit vor.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720252



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Soziale Ungleichheiten im Internet aufdecken

Otto-Friedrich-Universität Bamberg 

Bamberger Sozialwissenschaften: Neue Forschungsergebnisse durch Informatik
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720251


Weitere Art: Forschungs- / Wissenstransfer



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Zukünftige Ladeinfrastrukturen - Technologien und Trends

Bayern Innovativ - Bayerische Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH

Einen umfassenden Überblick über bestehende und zukünftige Technologien rund um die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und deren Einsatzwahrscheinlichkeit im Jahr 2030 liefert die neue Studie „Zukünftige Ladeinfrastrukturen – Technologien und Trends“, die von der Bayern Innovativ GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IAO erstellt wurde. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720246


Weitere Art: Forschungs- / Wissenstransfer



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Tübinger Wissenschaftler prüfen Vergleichbarkeit verschiedener Hirnsignale

Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) 

Äußerliche Messungen am Kopf lassen Schlüsse auf die zugrundeliegende Nervenzellaktivität zu
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720239




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Kooperation mit hochrangigen Personen kann den eigenen Status erhöhen

Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie 

Während andere Tiere häufig durch aggressive Handlungen Status erlangen, ist das beim Menschen für gewöhnlich nicht der Fall. Oft haben diejenigen Personen den höchsten sozialen Status, die von ihren Mitmenschen für besonders wertvoll gehalten werden. Ein internationales Forscherteam hat nun gezeigt: Die Zusammenarbeit zwischen Individuen kann dadurch motiviert sein, Status zu erlangen. Darüber hinaus hängt die Entscheidung, mit wem man zusammenarbeiten will, häufig mit dem jeweiligen Status einer anderen Person zusammen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720236




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Burst Hope: No chance for environment-relieving plastic decomposition by bacteria

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde 

No, they won’t help us with this particular environmental problem: Bacteria are definitely not able to decompose plastic released into marine environments, and they are unlikely to acquire this ability through evolution. This is the conclusion reached by microbiologists Sonja Oberbeckmann and Matthias Labrenz from the Leibniz Institute for Baltic Sea Research Warnemünde (IOW) in a comprehensive review study concerning biofilms on microplastics. The results have now been published in the renowned international journal Annual Review of Marine Science.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720213


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Geplatzte Hoffnung: Keine Chance für Umwelt-entlastende Plastik-Zersetzung durch Bakterien

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde 

Nein, sie werden uns bei diesem Umweltproblem nicht helfen: Bakterien sind definitiv nicht in der Lage, in die Meeresumwelt geratenes Plastik zu zersetzen und sie werden diese Fähigkeit voraussichtlich auch nicht evolutionär erwerben. Zu diesem Schluss kommen die Mikrobiologen Sonja Oberbeckmann und Matthias Labrenz vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) in einer groß angelegten Übersichtsstudie über Biofilme auf Mikroplastik. Die Ergebnisse wurden nun in der renommierten internationalen Fachzeitschrift Annual Review of Marine Science veröffentlicht.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720212


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Neuer Einsatz für den ePuzzler

Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK 

Fraunhofer IPK und Fundación IWO präsentieren erste Erfolge bei der virtuellen Rekonstruktion von durch Terror zerstörten Archivalien Am 7. August 2019 werden im Berliner Roten Rathaus erste Ergebnisse eines deutsch-argentinischen Kooperationsprojekts vorgestellt. In dem Projekt werden jüdische Kulturgüter automatisiert wiederhergestellt, auch dank einer neuen Scantechnologie.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720211


Weitere Art: Kooperationen



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Vernetzen, bewegen, transportieren: Auf dem Weg zum intelligenten Mobilitätsraum

Lernende Systeme - Die Plattform für Künstliche Intelligenz 

Künstliche Intelligenz (KI) kann einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende leisten. In einer intelligent vernetzten Mobilität werden sich Menschen ressourcenschonend von einem Ort zum anderen bewegen oder Güter transportieren. Wie ein sichereres, flexibleres und kostengünstigeres Fortbewegen auf Straße, Schiene, im Wasser oder in der Luft aussehen kann, beschreiben Expertinnen und Experten der Plattform Lernende Systeme in einem aktuellen Bericht und benennen Gestaltungsoptionen. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720210


Weitere Art: Forschungsprojekte



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New Classification? Subgroups of Type 2 Diabetes have Specific Risk of Diseases such as Fatty Liver and Neuropathy

Deutsches Diabetes-Zentrum 

Recent studies provide evidence for an updated diabetes classification reflecting different risks for diabetes-related complications. Researchers at the German Diabetes Center (DDZ) and their partners from the German Center for Diabetes Research (DZD) and the University of Lund in Sweden have now identified clusters allowing for the separation of different diabetes subtypes. Two of these subtypes are at higher risk of fatty liver disease and diabetic neuropathy. In line with the concept of precision medicine, these findings illustrate the need for targeted diagnosis and treatment for these patients’ subgroups in order to delay or even prevent diabetes-related complications.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720200


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Neue Diabetesklassifikation? – Sub-Typen von Typ-2-Diabetes weisen höheres Risiko für Fettleber und Neuropathie auf

Deutsches Diabetes-Zentrum 

Aktuelle Studien liefern Hinweise auf eine neue Betrachtung der bekannten Diabetes-Klassifizierung in Hinblick auf unterschiedlich hohe Risiken für Diabetes-assoziierte Komplikationen. Forscher des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und ihre Partner vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und der Universität Lund in Schweden haben nun verschiedene Cluster identifiziert, die die Aufteilung des Diabetes in Sub-Typen ermöglichen. Zwei dieser Untergruppen weisen ein höheres Risiko für Fettlebererkrankungen und Neuropathie auf. Entsprechend dem Konzept der Präzisionsmedizin verdeutlichen diese Ergebnisse die Notwendigkeit einer gezielten Diagnose und Behandlung für diese Patienten.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720197


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Gorillas als Nussknacker

Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie 

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Washington University in St. Louis haben im Rahmen einer Langzeitstudie eine Population von westlichen Flachlandgorillas im Loango Nationalpark, Gabun, dabei beobachtet, wie sie mit ihren Zähnen die harten Schalen von Coula edulis-Nüssen aufbrechen. Indem sie Daten aus Freilandbeobachtungen und aus mechanischen Tests an Nussschalen miteinander kombinierten, belegten die Forscher: um Zugang zu dieser energiereichen Nahrungsquelle zu erhalten, ist das Gebiss der Gorillas einer extrem starken Beanspruchung ausgesetzt.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720190




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Virtueller Blindenstock hilft bei der Orientierung

Ruhr-Universität Bochum 

Im nahen Umfeld bietet der Blindenstock Informationen über die Umwelt, aber wo in einiger Entfernung der Durchgang zwischen Häuserfronten ist, zeigt er nicht. Das können radargestützte Systeme, die das Konsortium des Projekts Ravis-3D entwickelt hat. Die Systeme, die intuitiv benutzbar sind, erfassen die Umgebung und setzen sie in Audiosignale um, die über ein halboffenes Hörgerät ausgegeben werden. Drei Lehrstühle der Ruhr-Universität Bochum (RUB) sowie mehrere Industriepartner haben das dreijährige Projekt abgeschlossen, das von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert wurde.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720189


Weitere Art: Forschungsprojekte



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Multiple genes affect risk of asthma, hay fever and eczema

Schwedischer Forschungsrat - The Swedish Research Council 

In a new study from SciLifeLab at Uppsala University, researchers have found a total of 141 regions (genes) in our genetic material that largely explain the genetic risk underlying asthma, hay fever and eczema. As many as 41 of the genes identified have not previously been linked to an elevated risk for these diseases. The results are published in the scientific journal Human Molecular Genetics.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720188



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Does the Amazon rainforest slow down man-made climate change?

Universität Augsburg 

A new study published in Nature Geosciences highlights a very important feedback in the Amazon rainforest that current climate models are not considering, but may, in fact, accelerate climate change. The article was written by an international team of 27 scientists, including Daniel Goll from the Department of Geography, and lead by Katrin Fleischer from the Technical University of Munich (TUM). 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720187




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Verlangsamt der Amazonas-Regenwald den vom Menschen verursachten Klimawandel?

Universität Augsburg 

Simulationen, die Effekte des Pflanzennährstoffs Phosphor mit einbeziehen, stellen dies in Frage 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720186




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From the moa to the kakapo: millions of years of evolution lost or under threat in New Zealand

Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung 

New research results, in which Luis Valente of the Museum für Naturkunde Berlin was also involved, show that it would take 50 million years for the bird world, which had died out since the arrival of humans in New Zealand, to be restored. If species currently classified as potentially endangered were also to die out, another 10 million years would be needed. The long periods show the long-term consequences of man-made extinction on the natural evolutionary dynamics of the islands 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720185
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Vom Moa bis zum Kakapo - Millionen Jahren Evolution in Neuseeland verloren oder bedroht 

Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung 

Neue Forschungsergebnisse, an denen auch Luis Valente vom Museum für Naturkunde Berlin beteiligt war zeigen, dass es 50 Millionen Jahre dauern würde, bis die seit der Ankunft der Menschen in Neuseeland ausgestorbene Vogelwelt wiederhergestellt wäre. Wenn Arten, die derzeit als potenziell gefährdet eingestuft werden ebenfalls aussterben würden, wären nochmals 10 Millionen Jahre erforderlich. Die langen Zeiträume zeigen die langfristigen Folgen des vom Menschen verursachten Aussterbens auf die natürliche Evolutionsdynamik der Inseln. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720184
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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"Everything flows" in the ecosystem

Max-Planck-Institut für Biogeochemie 

A team of scientists led by the Max Planck Institute for Biogeochemistry in Jena has come a great deal closer to unlocking the secrets of organic compounds dissolved in soil water. The study, published in Nature Geoscience, shows that the dissolved molecules just are not stable degradation products. Instead, they include compounds that are intermediates indicative of a range of microbial build-up and degradation activities that are picked up as percolating water passes through the soil. The organic molecules present in soil solution therefore provides valuable information about biogeochemical processes in the soil, and a summary of the state of entire ecosystems and environmental changes. 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720180




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„Alles fliesst“ im Ökosystem

Max-Planck-Institut für Biogeochemie 

Ein Wissenschaftlerteam, geleitet vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena, ist den Geheimnissen der im Boden gelösten organischen Verbindungen ein großes Stück näher gekommen. Die in Nature Geoscience aktuell veröffentlichte Studie zeigt, dass die gelösten Moleküle nicht etwa stabile Abbauprodukte darstellen. Sie werden umgekehrt als kontinuierliche Zwischenprodukte verschiedenster mikrobieller Auf- und Abbauaktivitäten gebildet, während sie mit dem Wasser den Boden passieren. Die organischen Moleküle geben daher Aufschluss über biogeochemische Vorgänge im Boden, den Zustand ganzer Ökosysteme und Umweltveränderungen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720179




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Google Maps for tissues

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft 

Modern light microscopic techniques provide extremely detailed insights into organs, but the terabytes of data they produce are usually nearly impossible to process. New software, developed by a team led by MDC scientist Dr. Stephan Preibisch and now presented in Nature Methods, is helping researchers make sense of these reams of data.
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720170


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Google Maps fürs Gewebe

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft 

Moderne lichtmikroskopische Techniken liefern überaus detailreiche Einblicke in Organe. Allerdings werden dabei Terabytes an Daten produziert, die meist kaum noch zu händeln sind. Eine Software, die ein Team um den MDC-Forscher Dr. Stephan Preibisch in „Nature Methods“ vorstellt, sorgt nun für Übersicht.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720169


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Symphonie der Gene

Universität Wien 

Es ist eine der spannendsten Entdeckungen in der Genomforschung, dass der letzte gemeinsame Vorfahre aller vielzelligen Tiere – welcher vor etwa 600 Millionen Jahren lebte – bereits ein äußerst komplexes Genom besaß und eine Vielzahl seiner Gene immer noch bei rezenten Arten (wie etwa dem Menschen) zu finden sind. Lange war jedoch unklar, ob auch die Anordnung dieser Gene im Genom eine gewisse Funktion erfüllt. In einer aktuellen Studie in Nature Ecology and Evolution zeigen BiologInnen um Oleg Simakov und Ulrich Technau, dass nicht nur einzelne Gene, sondern auch diese Genabfolgen im Genom eine maßgebliche Rolle im Laufe der Evolution gehabt haben.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720157
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Meeresspiegel steigt seit 50 Jahren schneller

Universität Siegen 

Wissenschaftler der Universität Siegen haben herausgefunden: Der Anstieg des globalen Meeresspiegels hat früher Fahrt aufgenommen, als bisher bekannt. Demnach lässt sich schon ab Ende der 1960er Jahre eine deutliche Beschleunigung nachweisen. Bitte beachten Sie die SPERRFRIST: Montag, 5. August 2019, 17:00 Uhr.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720136




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Entzündungshemmende Effekte der Bauernhofumgebung 

Klinikum der Universität München 

Die Rolle des entzündungshemmenden Faktors TNFAIP3 bei der Entstehung von Asthma bronchiale im Kindesalter.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720177


Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Unusual hepatitis B virus discovered in shrews

Justus-Liebig-Universität Gießen 

Study by international research teams opens up new possibilities for research on the pathogenesis of viruses - Hepatitis B viruses have existed for millions of years
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720161



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Influences of mass extinction events on ecosystems

Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung 

Extinction events not only manifest themselves through losses in species diversity alone, but can also have lasting consequences for sediment properties, soil communities, nutrient cycles and thus entire ecosystems. Researchers of the Museum für Naturkunde Berlin present results in a recently published study in the journal Lethaia. 
Link Englisch: http://idw-online.de/en/news720160
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Einflüsse von Massenaussterbeereignissen auf Ökosysteme

Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung 

Aussterbeereignisse zeigen sich nicht nur allein durch Verluste in der Artenvielfalt, sondern können auch nachhaltige Konsequenzen für Sedimenteigenschaften, Bodengemeinschaften, Nährstoffkreisläufe und damit ganze Ökosysteme haben. Forschende des Museums für Naturkunde Berlin präsentieren dazu Ergebnisse in einer kürzlich veröffentlichten Studie im Fachblatt Lethaia. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720159
Weitere Art: Wissenschaftliche Publikationen



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Brailleschrift ist grundlegend für Bildung und Integration

Pädagogische Hochschule Heidelberg 

Ein kürzlich abgeschlossenes Kooperationsprojekt der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (Schweiz) zeigt, dass die Blindenschrift nach wie vor wesentlich für die gesellschaftliche Integration von blinden und sehbehinderten Menschen ist. Die Studie unter Leitung von Professor Dr. Markus Lang (Heidelberg) und Professorin Dr. Ursula Hofer (Zürich) veranschaulicht zudem, dass die Betroffenen vergleichbare Rechtschreibkompetenzen haben wie Menschen ohne Sehbeeinträchtigung. Das Projekt weist auch nach, dass Textzugänge mittels assistiver Technologien die Punktschrift in Papierform sinnvoll ergänzen, aber nicht ersetzen. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720158
Weitere Art: Kooperationen



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Welches Bild zeichnen deutsche Tagesmedien von urbaner Mobilität?

Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. 

Welches Bild zeichnen deutsche Tageszeitungen von urbaner Mobilität? Für eine Studie vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat ein Team ausgewählte Artikel daraufhin untersucht, wie sie vom jetzigen und künftigen städtischen Verkehr berichten. Selten wird eine Verkehrswende zu nachhaltigen Mobilitätsformen skizziert, lautet ein Fazit der Untersuchung. Auch das Thema Klimaschutz findet im Zusammenhang mit Mobilität wenig Raum. Was sich jedoch beständig hält, ist das Bild der autogerechten Stadt. 
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news720143
Weitere Art: Buntes aus der Wissenschaft



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